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Glossar

ABCDEFG HIJKLMNO PQRSTUVW XYZ
RAID
RAID (Kürzel für Redundant Array of Independent Disks) ist eine Technik, bei der zwei oder mehr physikalisch vorhandene Festplatten zu einem oder mehreren logischen Volumes zusammengefasst werden. Erfunden wurde diese Technik hauptsächlich, um Datenausfallsicherheit auf der einen Seite und höhere Datendurchsatzraten auf der anderen Seite zu ermöglichen.

RAID ist jedoch keine Wundertechnik: Man kann entweder eine erhöhte Datenredundanz und somit gleichzeitig eine erhöhte Ausfallsicherheit erreichen oder man erreicht ausschließlich eine höhere Leistung - beides gleichzeitig ist nicht möglich.

Im Bereich der RAID-Technik unterscheidet man grundsätzlich zwischen Hardware- und Software-RAID. Im Falle von Hardware-RAID erledigt ein spezieller RAID-Controller die Verwaltung des Arrays (so nennt man einen RAID-Verbund von Festplatten), während beim Software-RAID das Betriebssystem die Rolle des RAID-Controllers übernimmt. Es ist klar, dass die Hardware-Variante eine bessere Leistung bietet, jedoch zum Preis einer etwas erschwerten Konfiguration. Dafür ist es in der Regel schwieriger, ein Software-RAID-System im Falle einer Katastrophe zu regenerieren, da für Software-RAID ein bestimmtes Betriebssystem vorausgesetzt wird, während Hardware-RAID-Controller in der Regel die Option bieten, die Daten außerhalb eines Betriebssystems unabhängig wiederherzustellen.

Neben der Unterscheidung zwischen Hard- und Software-RAID, werden darüber hinaus die so genannten RAID-Level unterschieden.
Im Folgenden nennen wir Ihnen die drei wichtigsten Varianten:

RAID-0 - Striping:

Hier werden die Daten 'streifenweise' auf zwei oder mehr Festplatten verteilt geschrieben, was eine eminente Steigerung der Festplattenleistung mit sich bringt; fällt jedoch nur eine der im RAID-0-Array verwendeten Festplatten aus, gehen sämtliche Daten verloren.

RAID-1 - Mirroring:

Hier werden die Daten von einer Festplatte auf eine andere gespiegelt. Dies steigert die Leistung nicht, erlaubt aber den Totalausfall von mehreren Platten, solange eine der im RAID-1-Array enthaltenen Festplatten erhalten bleibt; diese Methode bietet also die höchste Datensicherheit bei Null Leistungsgewinn.

RAID-5:

Bei der RAID-5-Methode werden die Vorteile von RAID-0 und RAID-1 sozusagen kombiniert, dafür benötigt man jedoch mindestens drei identische Festplatten. RAID-5 verteilt sowohl die Daten als auch deren Paritätsinformationen auf allen beteiligten Festplatten, bei drei eingesetzten Platten könnte demnach eine ausfallen, ohne dass Daten verloren gingen.
Remoteverbindung
Eine Remoteverbindung ist eine Fernverbindung zwischen zwei Geräten. Im engeren Sinne - vor allem im PC-Bereich - bezeichnet man mit einer Remoteverbindung die Verbindung zwischen zwei voneinander entfernt stehenden Rechnern. Per Remote-Desktop-Verbindung kann sich ein Client an einem Host anmelden und diesen dann per Fernsteuerung kontrollieren, genau so, als säße er direkt am Host. Dementsprechend nützlich sind Remoteverbindungen in praktisch allen Belangen.

Unter Windows XP und Windows Server 2003 ist die sogenannte Remotedesktopverbindung die weiterentwickelte Variante des altbekannten Terminalservers bzw. des Terminaldienste-Clients.