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FAQ000011 - Trojanern, Würmern & Vieren

 

Allgemeine Informationen zu Trojanern, Würmern & Viren

In den vergangenen Jahren haben diverse Trojaner, Würmer und Viren regelmäßig für negative Schlagzeilen gesorgt und ganze Firmen zeitweise lahm gelegt, was immense Kosten nach sich zog.Daher gibt Ihnen centron mit diesem Dokument einige Richtlinien an die Hand, damit Sie sich besser vor solchen Bedrohungen schützen können. Bedenken Sie aber, dass selbst bei Beachtung der folgenden Ratschläge keine 100 %-ige Sicherheit vor schadhafter Software bestehen kann – aber dennoch kann man bei Beachtung dieser Richtlinien das eigene Risiko spürbar minimieren.


1. Generell sollten Sie die Anhänge von E-Mails kritisch beäugen, wenn Ihnen der Absender unbekannt ist. Doch Vorsicht: Auch bei E-Mails von bekannten Absendern kann es sein, dass sich ein Wurm eine Schwachstelle bei dem Ihnen bekannten Absender zunutze macht, denn viele E-Mail-Würmer können das Adressbuch ihrer Opfer auslesen, um sich dann selbst an alle Kontakte zu verschicken.


2. Benutzen Sie einen Virenscanner, der über einen sogenannten ‚On-Access-Scanner’ verfügt, welcher alle Dateien, die in den Arbeitsspeicher Ihres Rechners geladen werden, automatisch auf Viren überprüft. Zudem sollte Ihr Virenscanner in der Lage sein, Ihre E-Mails nötigenfalls von Viren befreien zu können. Dabei versteht es sich von selbst, dass Virenscanner, um effektiv zu sein, regelmäßig (sprich: täglich und häufiger) auf die jeweils aktuellste Version geupdated werden müssen.


3. Viren und Würmer machen sich häufig Sicherheitslücken Ihres Betriebssystems zunutze – so z.B. die bekannten Schädlinge „Iloveyou“ oder „Sasser“. Daher ist es unerlässlich, auch Ihr Betriebssystem regelmäßig mit den neuesten Sicherheitsupdates zu versorgen. Sowohl Microsoft Windows (seit Windows 2000), als auch MacOS sowie diverse Linux-Distributionen unterstützen mittlerweile ‚Automatische Updates’, die so konfiguriert werden können, dass sicherheitsrelevante Updates automatisch installiert werden.


4. Die Benutzung einer Firewall ist ebenso anzuraten wie die Benutzung eines Virenscanners. Jedoch ist der Ansatz, eine ‚Personal-Firewall’ einzusetzen, meist eher eine Behelfslösung. Die bessere Methode ist auf jeden Fall, eine Hardware-Firewall einzusetzen. Hardware-Firewalls sind in den gängigen Router-Modellen, die zur Einwahl in das Netz genutzt werden, integriert. Verfügen Sie jedoch nicht über einen Router mit integrierter Firewall, ist die Nutzung einer Personal-Firewall auf jeden Fall zu empfehlen – zwar lassen sich Software-Firewalls leichter umgehen, aber besser irgend eine Firewall, als gar keine. Sie sollten sich jedoch bewusst machen, dass auch eine Firewall kein Allheilmittel ist.


5. Besuchen Sie regelmäßig die Homepages des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (http://www.bsi.de/ und www.bsi-fuer-buerger.de ) – dort erhalten Sie Informationen zu aktuellen Schädlingsbedrohungen sowie Anleitungen und Richtlinien, wie Sie sich selbst vor solchen Web-Gefahren schützen können.