Artikel über centron ccloud in der aktuellen Ausgabe der com!

Wir freuen uns sehr über einen aktuellen Testbericht unserer Cloud Umgebung ccloud in der aktuellen Ausgabe des com! Magazins, indem wir sehr gut abschneiden, nicht zuletzt wegen unseres Rechenzentrumstandortes in Deutschland.

Wir freuen uns sehr über einen aktuellen Testbericht unserer Cloud Umgebung ccloud in der aktuellen Ausgabe des com! Magazins, indem wir sehr gut abschneiden, nicht zuletzt wegen unseres Rechenzentrumstandortes in Deutschland. Hier der Originalbericht und das Fazit der Redakteure:

centron Cloud Hosting

centron hat seinen Sitz in Deutschland und dürfte mit seiner Cloud-Lösung eher zu den weniger bekannten Anbietern gehören. Und das zu Unrecht. Denn Bestellung und Einrichtung des Cloud-Hostings gestalten sich geradezu vorbildlich. Zunächst muss ein Kundenkonto eröffnet werden. Dieses wird mit einem Telefonanruf verifiziert. War der Schritt erfolgreich, erhält der Kunde per E-Mail die Zugangsdaten zu dem sehr übersichtlich gestalteten Backend.

Dort wählt er aus einer Reihe von Vorlagen. Darunter sind auch Windows-Server-Editionen (Standard, Web, Enterprise) in den Versionen 2008 und 2012. Für Linux-Anhänger steht eine breite Palette an Distributionen zu Auswahl. In Sachen Ubuntu könnte die Zusammenstellung allerdings etwas aktueller sein.

Im nächsten Schritt werden eine Beschreibung und der Hostname eingetragen, dazu wird das Root-Passwort angelegt. Erst danach gelangt man zur eigentlichen Zusammenstellung der Hardware. Mittels Schieberegler oder Direkteingabe werden RAM, Cores und Festplattengrößen zusammengestellt. Auch die Zahl der Netzwerkschnittstellen und deren Datendurchsatz lassen sich auf dieser Weise schnell verlängern. Was der Server am Ende kosten wird, kann mit jedem Schritt genau verfolgt werden.

Als sehr praktisch erweist sich im Backend das Tools-Menü. Es startet nicht nur den Server bei Bedarf neu, sondern ermöglicht auch, das Root-Passwort zu verändern und die Schlüssel für die Absicherung einer Secure Shell generieren zu lassen.

Eine besondere Option ist außerdem die einfache Anlage eines Load-Balancers direkt im Backend des Anbieters. Es werden die Ports gewählt, deren Anfragen verteilt werden sollen. Danach erfolgt die Auswahl der beteiligten Server. In Sachen Performance und Sonderfunktionen (Backup, Restore) leistete sich das Angebot beim Testen keine Schwächen.

Fazit

Überaus einsteigerfreundlich sind Jiffybox und Bitnami. Letzteres überzeugt zudem durch die vorgefertigten Stacks, die auch gleich die passenden Server-Anwendungen mitinstallieren. Sehr übersichtlich und rundum gut gelungen ist aber auch das Angebot der centron. Es bietet viele Konfigurationsmöglichkeiten unter einer eingängigen Oberfläche und nutzt Server in Deutschland.

City Cloud, CloudSigma und Rackspace spielen zwar in der gleichen Liga, allerdings verlassen bei diesen Hostern die Daten Deutschland. Ob ihre Angebote infrage kommen, hängt deshalb auch vom Einsatzzweck und der Frage ab, inwieweit dieser besondere Datenschutzregeln erfordert.

Ein wesentliches Auswahlkriterium sind nicht zuletzt die Kosten. Nicht in jedem Fall ist ein Cloud-Dienst die günstigere Wahl. Deshalb empfiehlt es sich, vor Abschluss eines Vertrags durchzurechnen, was die Nutzung der gewünschten Konfiguration im Laufe eines Monats kostet. Das Ergebnis sollte dann einem vergleichbaren Angebot eines dedizierten Servers gegenübergestellt werden.

Geprüft werden solle unbedingt auch, ob der Tarif eine Option zum „Einfrieren“ enthält. Das ist zum Beispiel insbesondere für Entwicklungsumgebungen interessant. Der Kunde stellt sich dabei zwar eine individuelle Konfiguration zusammen, friert bei Nichtnutzung aber den Stand des Systems ein. Während dieser Zeit fallen bei einer passenden Tarifoption keine oder nur sehr geringe Gebühren an.

Zu klären ist außerdem, wo der Anbieter seine Infrastruktur betreibt. Denn wenn in der virtuellen Umgebung aus der Cloud personenbezogene Daten verarbeitet und gespeichert werden, handelt es sich um eine Übertragung in das Ausland. Das ist aus Sicht des Bundesdatenschutzgesetzes nicht ohne Weiteres tolerierbar.

Denn dort ist festgeschrieben, dass ein Betroffener einer Datenübermittlung vorab zustimmen müsste. Wenn Ticket-System oder Online-Shop auf einer virtuellen Maschine laufen sollten, ist das am einfachsten zu gewährleisten, wenn man sie bei einem Betreiber mit Rechenzentrum in Deutschland bucht.

Quelle: com! professional Magazin