Ein Tag bei centron

Lange Zeit habe ich mich gefragt, wie es wohl in einem Rechenzentrum, dem „Zuhause des Internets“ aussieht. Ein graues rechteckiges Gebäude, große, summende Räume gefüllt mit Rechnern und ein kleines Büro

Lange Zeit habe ich mich gefragt, wie es wohl in einem Rechenzentrum, dem „Zuhause des Internets“ aussieht. Ein graues rechteckiges Gebäude, große, summende Räume gefüllt mit Rechnern und ein kleines Büro mit sich vor anderen Menschen versteckenden Nerds, die das ganze System am Laufen halten. Da ich mich aber schon immer für die Hintergründe des Internets interessiert habe und mich gerne noch in diese Richtung weiterbilden wollte, habe ich mich dazu entschlossen ein Praktikum bei der centron GmbH zu absolvieren.

So ist es gekommen, dass ich mich einige Wochen später vom Anblick der Eingangshalle habe überraschen lassen.
Alles hat anders ausgesehen als erwartet, so habe ich mich nicht in engen und dunklen Gängen wiedergefunden, sondern bin von einer hellen, modernen und großzügigen Eingangshalle begrüßt worden. Zu den Seiten liegen große hell erleuchtete Büroräume mit großen Fenstern und modernen Monitoren. Nach einem kurzen Empfang habe ich dann gleich schon signifikante Einblicke in die Arbeit eines „Centronianers“ erlangen können.

Sofort ist mir die große Nähe zu den Kunden aufgefallen, welche durch ständige persönliche Telefonate erzielt wird. Der Azubi, dem ich zugewiesen worden bin, hat mir erklärt, dass sehr viel Wert auf den persönlichen, aber ebenso auf den professionellen und verantwortungsbewussten Umgang mit Kunden gelegt wird, indem beispielsweise immer direkt ein Mitarbeiter ohne Warteschleifen zur Verfügung steht. Auch, hat er mir gesagt, gibt es die Möglichkeit als Auszubildender selbstständig an Projekten in sicheren Testumgebungen zu arbeiten, woraufhin ich kurz danach auch ein eigenes kleines Projekt umgesetzt habe.

Allein durch diesen Vormittag habe ich sehr viel über den Arbeitsablauf und den Alltag bei centron gelernt, doch jetzt geht es ab in die wohlverdiente Mittagspause, welche ich mit meinen Kollegen beim gemeinsamen Mittagessen und einer anschließenden Runde am Kicker genossen habe.

Nach der Pause ist es dann auch gleich weitergegangen, als mich eine Mitarbeiterin durch die Räumlichkeiten geführt und mich bei den Kollegen in der Vertriebsabteilung abgesetzt hat, die mir noch einiges über ihre Tätigkeiten erzählt haben. Nach dieser eindrucksvollen Führung bin ich dann noch den verbleibenden Nachmittag zu den Systemadministratoren im sogenannten „2nd Level“ gegangen, denen ich begeistert über die Schulter geschaut habe, um einen noch tieferen Einblick in den Beruf des IT-Systemadministrators bzw. Fachinformatikers zu gewinnen. Dabei sind mir vor allem die sehr kurzen Entscheidungswege, die flachen Hierarchien und die regelmäßigen Aktivitäten innerhalb des Teams aufgefallen, welche bei mir einen sehr familiären Eindruck hinterlassen haben.

Am Ende des Tages nehme ich von meinen ersten Tag als Praktikant bei centron mit, dass meine anfänglichen Vorurteile den Tatsachen weichen mussten und freue mich schon auf morgen.