Gelungenes IT-Outsourcing für JOY sportswear

Eineinhalb Jahre. Das sind 18 Monate, in denen eine Menge passieren kann. In dieser Zeit kann eine Vielzahl Projekte abgeschlossen werden.

Eineinhalb Jahre. Das sind 18 Monate, in denen eine Menge passieren kann. In dieser Zeit kann eine Vielzahl Projekte abgeschlossen werden. Es können zahlreiche Kontakte geknüpft werden. Alternativ kann die Zeit allerdings auch genutzt werden, um sich einem Großprojekt intensiv zu widmen. Alle größeren und auch kleineren Probleme können genau erfasst, an den Wurzeln gepackt und punktgenau behoben werden. Es kann eine enge Beziehung zum Kunden aufgebaut werden, welche ein optimales Arbeitsergebnis ermöglicht. Für letztere Möglichkeit haben sich die JOY sportswear GmbH und die centron GmbH bei ihrer Zusammenarbeit entschieden, welche im Jahr 2015 begann.

Das Ziel der Zusammenarbeit war es, die gesamte IT-Infrastruktur von JOY sportswear in das moderne Rechenzentrum von centron zu migrieren. Hierunter fielen konkret alle Hardware-Komponenten und IT-Services sowie der gesamte Datenbestand des in Ottensoos bei Nürnberg ansässigen Unternehmens. Für die centron GmbH handelte es sich bei diesem Projekt um die bis dahin größte in Angriff genommene Outsourcing-Maßnahme.

Bevor mit der konkreten Planung begonnen werden konnte, verschafften sich die Techniker von centron gemeinsam mit Herrn Enzensberger (Senior Consultant der CANCOM GmbH), Herrn Weininger (JOY sportswear GmbH) und Herrn Hutflesz (JOY sportswear GmbH) zunächst einen Überblick über die bestehende Systemlandschaft. Diesen anfänglichen Treffen sollten noch zahlreiche weitere Termine in Ottensoos folgen. Beide Seiten legten stets großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit – das Projekt konnte somit innerhalb kürzester Zeit von gegenseitigem Vertrauen und kurzen Kommunikationswegen profitieren. Nur so konnte die Ausarbeitung einer derart individuellen und hoch performanten Lösung ermöglicht werden.

Die reibungslose Kommunikation zwischen JOY sportswear und centron erleichterte insbesondere die Bewältigung des größten Problems, welches sich im Laufe des IT-Outsourcings auftat: Die bereitgestellte Leitung, welche für die direkte Verbindung mit dem Kunden hergenommen werden sollte, brachte nicht die gewünschte Leistung. Um die benötigte Übertragungsrate zu erreichen, führten die Techniker von centron eine Verkürzung der Routing-Pfade durch. Nach dieser Optimierung gehen die übermittelten Daten nun keinen Umweg mehr über München, sondern sie werden direkt von Nürnberg nach Bamberg geleitet. Aufgrund des geschilderten Problems musste der Umzug der Systeme zweimal verschoben werden. Durch die umfassenden Optimierungsmaßnahmen ist nun jedoch eine gesicherte Verbindung (IPSec) zwischen dem Standort des centron Rechenzentrums in Hallstadt und dem Sitz der JOY sportswear GmbH in Ottensoos garantiert.

Eine weitere Herausforderung bei diesem Outsourcing-Projekt lag für die centron Techniker darin, eine Lösung für die Design-Abteilung von JOY sportswear zu erarbeiten. Die Grafikbearbeitung benötigt eine sehr hohe Rechenleistung, welche über die VPN Verbindung nicht abgebildet werden konnte. Die Entscheidung fiel auf die performanteste und kostengünstigste Lösung: Am Standort der JOY sportswear GmbH in Ottensoos wurde ein separater Fileserver installiert, mit welchem sich die Workstations direkt verbinden. Dieser Fileserver wird einmal täglich ins centron Rechenzentrum repliziert, wodurch im Falle eines Ausfalls große Datenverluste vermieden werden können.

Der eigentliche Umzug der Systeme wurde in zahlreichen Zwischenetappen absolviert, um eventuelle Probleme direkt erfassen und lösen zu können. Erst wenn der jeweilige Entscheidungsträger seine Zustimmung gab, konnte der nächste Schritt angegangen werden. Möglichen Transportschäden wurde vorgebeugt, indem nicht nur ein Backup der Daten bei JOY sportswear vor Ort gelassen wurde. Zudem hatte die centron GmbH auch die notwendige Ersatzhardware vorrätig, um den Umzug im Notfall noch einmal umzusetzen.

Durch detaillierte Planung, ein hohes technisches Know-how sowie durch die bereits beschriebene enge und persönliche Zusammenarbeit mit dem Kunden konnte die Migration mit kürzestmöglicher Downtime, innerhalb eines Wochenendes, abgeschlossen werden.

Besonders großen Wert legten die Techniker der centron GmbH darauf, ihrem Kunden eine Umgebung nach aktuellen Sicherheitsstandards bieten zu können. In diesem Zuge wurde bei allen Systemen ein Upgrade auf das aktuellste Betriebssystem durchgeführt. Außerdem werden sämtliche Systeme nun durch eine zusätzliche Firewall gesichert. Um das Risiko eines Datenverlustes so gering wie möglich zu halten, wird das Backup täglich in einem gesonderten Brandabschnitt des centron Rechenzentrums gesichert.

Seit dem erfolgreichen Abschluss des IT-Outsourcings im vergangenen Sommer erhält die JOY sportswear GmbH regelmäßige Reports über die aktuelle Hardwareauslastung, das Monitoring der Systeme, aufgetretene Störungen und deren Behebung. Bisher konnten dabei keine Auffälligkeiten festgestellt werden.

An dieser Stelle möchten wir uns gerne bei der JOY sportswear GmbH für den spannenden Auftrag sowie für den schönen Projektabschluss bei netter Gesellschaft und leckerem Essen bedanken! Wir konnten viele Erfahrungen aus dem Projekt mitnehmen und freuen uns auf die – sicherlich auch in Zukunft – tolle Zusammenarbeit.