Kundenlogin

Michael Blunt 2.0

Erinnern Sie sich an unseren Auszubildenden Michael Blunt? Heute gibt er Ihnen ein Update zu seinen Erfahrungen bei centron:

Seit meinem letzten Beitrag ist nun ein halbes Jahr vergangen. Ich zitiere nicht gerne meine Großeltern, aber es ist wirklich Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt.

Sie rennt und ist gleich auf mit Usain Bolt auf Startbahn drei. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, wenn ich mir vorstelle, wie ich als Frischling Angst vor den verschiedensten Situationen hatte.

Angst vor Kundengesprächen, Angst vor Vorgesetzten, Angst vor der Zukunft und dem Versagen. Meine Arbeit bei centron ist auf jeden Fall nicht so, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Sie ist ganz anders und doch so viel besser, als ich es mir in meinem Gedankenbild ausgemalt habe. Ich fühle mich wohl und wertgeschätzt. Ich traue es mich fast gar nicht auszusprechen, aber ich gehe wirklich gerne auf die Arbeit. Klar gibt es auch stressige Tage, an denen man sich am liebsten in seinem Bett ein Fort bauen möchte und dieses gegen jeden Wecker Angriff verteidigt.

Trotzdem steht unter dem Strich ein gesundes Arbeitsklima, welches ich in dieser Form bei noch keiner anderen Firma kennengelernt habe. Dieses wird auch durch die Kollegen geprägt, die teilweise schon zu Freunden geworden sind.

Fachlich befinde ich mich natürlich immer noch auf einer Berg Tour. Ich sehe nach oben und kann noch keinen Gipfel erkennen. Doch man fühlt sich mit jedem Tag und jedem Schritt ein Stück weit sicherer in seinem Handeln. Es ist an der Zeit. Ich möchte voll durchstarten und mache es mir deshalb neben dem Tesla Roadster im Falcon Heavy bequem. Die Sicherheitsgurte sind angelegt und ich bin bereit.

Zum Glück sind hier Möglichkeiten, um in verschiedenen Projektarbeiten seinen Wissensdurst zu stillen, mehr als ausreichend gegeben. Egal in welchen Bereich man mal reinschnuppern möchte, es lässt sich wirklich für jeden Geschmack etwas finden. Ich würde mich sogar so weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass ich hinsichtlich meines Fachwissens viele meiner Mitschüler in anderen Betrieben übertreffe. Zum Glück befinden sich unsere Büros im Erdgeschoss, sodass ein Sturz hier nicht weiter schmerzhaft wäre.

Ich habe nun sogar einen gewissen Gefallen am Kundenkontakt gewonnen. Vor allem, wenn sich ein Ticketvorgang über einen längeren Zeitraum erstreckt und man unzählige Telefonate und Mails mit dem Kunden ausgetauscht hat, freut man sich umso mehr über einen erfolgreichen Abschluss.

Man empfindet dabei ein tiefes Gefühl der Genugtuung und Zufriedenheit, schon durch ein einfaches Dankeschön vom Kunden. Trotzdem konnte ich es mir nicht verkneifen eine Top-3 Liste von Nummern an mein Telefon zu hängen.

Meine verschiedenen Bezeichnungen für diese Liste möchte ich lieber nicht nennen. Stattdessen versuche ich es nett zu umschreiben.

Sagen wir es so, wenn eine der Nummern auf dem Display erscheint wünscht man sich einen Kurzschluss in der Telefonanlage, vorrübergehende Taubheit oder doch eine Kunststoffallergie, die jeglichen Hautkontakt unmöglich macht. Falls ich doch noch durch irgendeine Fügung an Superkräfte gelangen sollte, wäre der Hörer in diesem Moment das Kryptonit.

Natürlich übertreibe ich ein Wenig und selbst wenn mich diese Kontakte als Kurzwahltaste speichern und diese an Ihren Finger kleben würde ich diesen Job nicht eintauschen.

Apropos… Ich bekomme gerade einen Anruf rein…

Michael Blunt. Sonderagent in der centron Arena.

Michael Blunt. Sonderagent in der centron Arena.

Schreibe einen Kommentar