Hohe Anforderungen an Hosting-Anbieter im Zuge der Digitalisierung

Die fortwährende Digitalisierung hat Auswirkungen auf Kommunikation, Mobilität und Forschung. Vor diesem Hintergrund scheint es nur logisch, dass der digitale Wandel auch vor der deutschen Wirtschaft nicht Halt macht. Er verändert Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsprozesse aller Branchen und führt so zu tiefgreifenden Veränderungen. Durch die Digitalisierung in Verbindung mit der internetbasierten intelligenten Vernetzung von Menschen, Maschinen, […]

Die fortwährende Digitalisierung hat Auswirkungen auf Kommunikation, Mobilität und Forschung. Vor diesem Hintergrund scheint es nur logisch, dass der digitale Wandel auch vor der deutschen Wirtschaft nicht Halt macht. Er verändert Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsprozesse aller Branchen und führt so zu tiefgreifenden Veränderungen. Durch die Digitalisierung in Verbindung mit der internetbasierten intelligenten Vernetzung von Menschen, Maschinen, Gegenständen und Prozessen werden neue Märkte erschaffen und brancheninterne Spielregeln radikal gewandelt. Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Unternehmen in Deutschland bestätigen, dass sich ihr Geschäftsmodell infolge der Digitalisierung verändert. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 507 Unternehmen aller Branchen ab 20 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es mit 55 Prozent noch deutlich weniger Unternehmen, welche
der These zustimmten. Dies verdeutlicht die enorme Geschwindigkeit, mit welcher die Digitalisierung die deutsche Wirtschaft verändert.

Ein enorm wichtiger Bestandteil der Digitalisierung ist, wie bereits angesprochen, die internetbasierte intelligente Vernetzung. Heutzutage werden Dienstleistungen digital angeboten und ganze Arbeitsbereiche in die Cloud verlegt. Basis dieser Entwicklung ist ein großes Vertrauen in die Nutzung digitaler Dienste. Dieses entgegengebrachte Vertrauen muss jedoch – um langfristig bestehen bleiben zu können – auch gerechtfertigt sein. Die Sicherheit der oftmals hochsensiblen
Daten muss gerade in Zeiten wachsender Internetkriminalität gewährleistet sein. Wie fatal ein Hackerangriff enden kann zeigt beispielsweise ein Datendiebstahl beim Fremdgehportal „Ashley Madison“: Die Hacker stahlen die Daten von 32 Millionen Nutzern und veröffentlichten diese anschließend im Internet.

Um sich ein ähnliches Desaster zu ersparen, sollten sich Unternehmen bereits frühzeitig mit der Sicherheit ihrer Daten auseinander setzen. Da sie selbst nur wenig Einfluss auf die Sicherheitsvorkehrungen ihrer Cloud-Anbieter haben, ist unumgänglich, sich bereits vor Vertragsabschluss mit den Sicherheitsmaßnahmen des jeweiligen Hosters auseinanderzusetzen. Hierzu zählen unter anderem Maßnahmen gegen Cyberangriffe, die allgemeine Zuverlässigkeit der Cloud und natürlich die Absicherung der Daten. Die letzten beiden Kriterien von Unternehmen an einen Hosting-Anbieter sollen im Folgenden näher betrachtet werden.

Kriterium 1: Datensicherheit
Sowohl Unternehmen als auch Privatkunden müssen darauf vertrauen können, dass nur berechtigte Personen auf ihre Daten zugreifen können. Der Hoster sollte folglich über diverse Schutzmechanismen verfügen, um Datendiebstahl und Angriffe von außen verhindern zu können. Neben Standardmaßnahmen wie Firewall und Antivirensoftware sollte auch professionelle Monitoring Software nicht fehlen, durch welche der ein- und ausgehende Datenverkehr überwacht werden kann. Sollte eine unberechtigte Person versuchen, auf das Netzwerk zuzugreifen, erkennen es diese Tools in Sekundenschnelle. So können sie Hackerangriffe frühzeitig erkennen und unterbinden.

Des Weiteren sollten Unternehmen bei der Auswahl eines Hosting-Anbieters auch auf regelmäßige Software Updates der Server- und Sicherheitssysteme achten. Bereits eine kleine Schwachstelle im Sicherheitsnetzwerk, die durch veraltete Software entsteht, kann potenziellen Hackern den Datendiebstahl erleichtern.

Kriterium 2: Zuverlässigkeit der Cloud
Natürlich müssen die gespeicherten Daten nicht nur sicher sein, sondern sie sollen außerdem zu jeder Zeit für berechtigte Personen zugänglich sein. Die gemieteten Server sollten daher möglichst durchgehend erreichbar sein und Datenverlust sollte vorgebeugt werden. Um das zu gewährleisten müssen die Rechenzentren der Hoster über entsprechende Sicherheitsvorkehrungen verfügen. Zum einen sollten die Rechenzentren hochverfügbar ausgelegt sein und über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) verfügen, die im Notfall den Betrieb der Server sicherstellt. Automatische Backups, also eine regelmäßige Zwischenspeicherung der in der Cloud befindlichen Daten, gehören bei vielen Anbietern mittlerweile zum Standard. Besonders wichtig für Unternehmen ist es jedoch, zu erfragen, ob der Hosting-Anbieter seinen Kunden auch manuelle Backups gewährt. So können die Unternehmen selbst bestimmen, wann eine Datensicherung durchgeführt werden soll. Sie sind folglich nicht von der Planung des Hosters abhängig, sondern können ihre Daten auch flexibel (beispielsweise nach wichtigen Arbeitsschritten) sichern.

Fragen Sie gerne nach
Uns sind die beschriebenen Risiken und Probleme im Zuge der Digitalisierung bewusst. Da wir unseren Kunden derartige Schwierigkeiten ersparen möchten, legen wir großen Wert auf die Sicherheit der uns anvertrauten Daten. Bei centron wurden die angesprochenen Maßnahmen nicht nur akribisch umgesetzt, sondern sie werden auch stetig kontrolliert und fortwährend weiter verbessert. Egal ob Sie noch auf der Suche nach einem passenden Anbieter sind oder bereits zu unseren Kunden zählen: Unsere kompetenten Mitarbeiter werden Ihnen gerne mehr zu unseren Sicherheitsmaßnahmen erklären und Sie unverbindlich sowie kostenfrei beraten.