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Domäne

Der Begriff Domäne stammt vom lateinischen „dominium“ ab und bedeutet „Herrschaftsbereich“. Im Internet wird der Anglizismus „Domain“ häufiger verwendet und ist Teil der DNS, dem „Domain Name System“. Jede Domäne oder Internet-Domain ist weltweit einmalig und gliedert das Internet in zusammenhängende Teilbereiche.

Der Name einer Domäne kann in der Regel frei gewählt werden. Er steht jedoch immer in Verbindung mit einer Top Level Domain. Die Vergabestellen dieser Top Level Domains regeln auch etwaige Einschränkungen. Mit am bekanntesten sind die länderspezifischen Top Level Domains, die zwei Buchstaben enthalten. Deutschland mit .de und .ru für Russland sind nur zwei von über zweihundert länderspezifischen Top Level Domains. Im weiteren unterscheidet man gesponsorte und nicht gesponsorte Domänen. Nicht gesponsorte Domains uTLD, aus dem englischen für unsponsored Top Level Domain, sind im Regelfall frei zugänglich und setzen sich aus drei Buchstaben zusammen. Die Domain .biz steht für Business und ist ursprünglich für kommerzielle Zwecke gedacht. Sie steht de facto aber ebenso jedem offen wie die uTLD .com, die ursprünglich für Unternehmen reserviert war. Gesponsorte TLD (sTLD) werden von Organisationen vorgeschlagen, die diese dann auch betreiben und deren Zugangsmöglichkeiten reglementieren. Die Domäne .mil ist ausschließlich dem amerikanischen Militär vorbehalten. Die amerikanische Regierung ist durch die Domain .gov zu erkennen und in den Vorzug der Domain .edu kommen ausschließlich durch das Bildungsministerium der USA akkreditierte Bildungseinrichtungen. Dies sind in der Regel Colleges und Universitäten der USA.

Heutzutage ist es für jedermann möglich, sich seine eigene persönliche Domäne zu sichern. Im zunehmenden multimedialen Zeitalter wird die richtige Adresse im Netz immer wichtiger.

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