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Failover

Der Begriff Failover stammt aus dem Englischen und bedeutet Ausfallsicherung. Failover bezeichnet bei einem Fehler in einem serverbasierten IT-System den selbstständigen Wechsel von einem auf einen anderen Server.

Computer steuern heute sämtliche Prozesse und Abläufe in Unternehmen. Ohne zuverlässig funktionierende Kommunikation über Telefon und E-Mail ist keine Firma handlungsfähig. Textverarbeitung, Buchhaltung, Datenbanken, die Produktion – einfach jeder Prozess im Unternehmen wird von Computern gesteuert und geregelt. Der PC am Arbeitsplatz stellt dabei lediglich die Eingabeplattform dar. Das Herzstück des IT-Systems ist ein Server, der die Eingabeplätze der einzelnen Mitarbeiter vernetzt. Dort erfolgt die Speicherung aller Daten. Über die Netzwerkdienste stellt der Server die gespeicherten Daten den einzelnen Abteilungen zur Bearbeitung zur Verfügung. Jede Abteilung sowie jeder Prozess im Unternehmen ist vom zugehörigen Server und dessen Netzwerkdiensten abhängig. Fällt der Server durch einen Systemfehler aus, wird praktisch jede Abteilung handlungsunfähig. Die Firma ist blind und taub, die Kommunikation ist weder zwischen den Abteilungen noch mit Kunden und Lieferanten möglich. Der Failover stellt die automatische Sicherung vor diesem Problem dar. Im Bedarfsfall erfolgt hierbei eine automatische Umschaltung auf andere Dienste, die den Betrieb weiterhin sicherstellen. Es kann sich dabei um Speicher, Programme oder Netzwerkdienste handeln, die die Hochverfügbarkeit sicherstellen. Auch ein Bypass oder eine Alternativroute kann die Ausfallsicherheit gewährleisten.

Der Failover ist jedoch nur dann effektiv und sinnvoll, wenn bei einem Ausfall automatisch das Back-up-System die Arbeit übernimmt. Dies wird durch eine Cluster Manager Software sichergestellt. Zudem überwachen sich die Server gegenseitig, sodass der Betrieb bei einer Störung automatisch umgestellt wird.

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