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FTP

FTP steht für das englische „File Transfer Protocol“, übersetzt bedeutet das Dateiübertragungsverfahren. Die Übertragung von Dateien nimmt einen immer größeren Stellenwert in der computerisierten Welt ein. Dies geschieht oftmals, ohne das wir uns darüber bewusst sind. In den meisten Internet-Browsern ist heute ein Verfahren zur Dateiübertragung implementiert.

Die Steuerung des FTP-Clients erfolgt meist intuitiv. Wir klicken auf die Datei, geben vielleicht noch den Speicherort ein, den Rest erledigen der PC und der Browser ohne unser Zutun. Die Verfahren, die hinter diesen Vorgängen stehen, sind den wenigsten bekannt. Bei FTP werden Daten mittels eines Netzwerkprotokolls zwischen Client, hier zum Beispiel der heimische PC und dem Server einer Universität ausgetauscht. Das Übertragen von Daten vom Server zum Client wird als Herunterladen bezeichnet. Fließen die Daten vom Client zum Server, werden die Daten hochgeladen. Als dritte Möglichkeit unterstützt FTP die Übertragung zwischen zwei FTP-Servern. Dabei erfolgt die Steuerung vom Client. Unterschieden wird zwischen aktivem und passivem FTP. Diese Methoden unterscheiden sich im Empfangsverfahren. Bei dem aktiven FTP sendet der Client die eigene IP-Adresse sowie den zuständigen Port an den Server. Der Server baut eine direkte Verbindung zum Client auf. Ist dies nicht möglich, da sich der Client beispielsweise hinter einer Firewall oder einem Router befindet, kommt das passive File Transfer Protocol zum Einsatz. Dabei sendet der Client ein Kommando an den Server. Dieser teilt dem Client den entsprechenden Port und die IP-Adresse mit. Die Kommunikation kann sowohl bei aktivem als auch bei passivem FTP gesichert über eine Verschlüsselung erfolgen.

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