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IP

IP ist die Abkürzung für Internet Protocol, ein Netzwerkprotokoll, das Rechner in einem Netzwerk eindeutig identifiziert. Sowohl Webserver als auch Rechner haben eine eigene IP Adresse. Auf diese Weise können die Datenströme eindeutig zugeordnet werden, da damit Absender und Empfänger identifizierbar sind. Wenn also ein an das Internet angeschlossener PC eine Website aufruft, sendet der Browser die IP-Adresse des Computers mit an den Server. Dieser wiederum verfügt ebenfalls über eine Internet-Protocol-Adresse. Das angeforderte Datenpaket, also die Website, wird anschließend an die Adresse des anfragenden Computers gesendet und dort vom Browser interpretiert und dargestellt.

Damit sich Internetnutzer die komplexen IP Adressen nicht merken müssen, werden ihnen Domains zugeordnet. Dies geschieht über das DNS, das Domain-Name-System. Auf diese Weise müssen sich die Nutzer lediglich den Namen der Domain merken und ihn in den Browser eintippen. Dieser fragt nun bei einem Nameserver die der Domain zugeordnete IP Adresse ab und wird an den entsprechenden Server weitergeleitet. Möglich ist zudem die manuelle Vergabe von IP Adressen in einem privaten Netzwerk.

Unterschieden wird zwischen IPv4- und IPv6-Adressen. Die ursprüngliche Version, IPv4, besteht aus 32 Bits, womit insgesamt 4.294.967.296 Adressen darstellbar sind – zu wenig, um das schnell expandierende Internet abzudecken. Aus diesem Grund wurde die 128 Bit große IPv6 eingeführt. Vergeben werden IP Adressen von der IANA. Diese verteilt IP Adressen in Blöcken an verschiedene regionale Unterorganisationen, die die Adressen dann wiederum an Internetprovider weitergeben. Auf diesem Weg kommen die Adressen zu den Kunden von Internetdienstleistern wie centron. Hier können Kunden Domains Server mieten und Domains registrieren, die einer eindeutigen IP Adresse zugeordnet sind.

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