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Outtasking

Das Outtasking ist eine besondere Form des Outsourcings. Beim klassischen Outsourcing geben Unternehmen komplette Aufgabenkomplexe und Strukturen an interne oder externe Dienstleister ab. Dagegen geben die Auftraggeber beim Outtasking lediglich einzelne Aufgabenbereiche (Englisch „tasks“) an Dienstleister ab. Diese Form der Arbeitsvergabe wird immer beliebter und hat zahlreiche Vorteile gegenüber dem Outsourcing.

Outtasking als selektives Outsourcing bezeichnen viele Anbieter des Services auch als Management Clients. Das selektive Abgeben von Unternehmensaufgaben kann einen Einstieg in die Auslagerung größerer Projekte zu externen Anbietern sein. Das Unternehmen kann auf diesem Weg die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Dienstleisters effektiv überprüfen. Wenn verschiedene Aufgabenbereiche in Teilaufgaben zerlegt werden, kann für jeden Teilbereich der fähigste und kostengünstigste Dienstleister gebucht werden. Dabei verliert das auftraggebende Unternehmen weder Prozesskontrolle noch die Personalkontrolle. Kontrollmöglichkeiten und Flexibilität machen das Outtasking so attraktiv. Der Nachteil bei dieser Arbeitsweise ist allerdings, dass genau analysiert werden muss, welche Arbeitsbereiche sich für die teilweise Auslagerung eignen. Nur mit tiefen Kenntnissen der gesamten Wertschöpfungskette und der einzelnen Arbeitsprozesse lassen sich auf diesem Weg Arbeitsprozesse und Kosten effektiv optimieren.

Klassische Unternehmensbereiche für das Outtasking sind beispielsweise Aufgaben aus den Gebieten Internetrecherche, Dateneingabe, Webdesign oder Software-Entwicklung. Zur Kostensenkung ist das Outtasking in Länder mit besonders niedrigen Löhnen beliebt, viele Teilaufgaben werden heute nach Rumänien oder Indien abgegeben. So steigt die Produktivität bei gleichzeitig sinkenden Kosten. Eine weitere Möglichkeit des Outtasking ist die Auslagerung aller Aufgaben und Prozesse, die nicht zum Kerngeschäft eines Unternehmens gehören. Während Spezialisten diese Arbeiten übernehmen, kann sich das Unternehmen ganz auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

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