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XML

Dateien mit der .xml-Endung tauchen im World Wide Web und auch offline immer wieder auf. Was aber bedeutet dieses Kürzel? Die Extensible Markup Language (kurz XML) strukturiert Hierarchien in Dateien mittels Tags. Zwei Tags oder auch Auszeichner umfassen jeweils ein Element. Zur Veranschaulichung eignet sich Ich bin ein Beispiel . Durch die Klammernotation wird der gesamte Text in seine jeweiligen Abschnitte erfasst und bietet Übersicht. Ein XML-Element besteht aus seinen Tags, Text und Attributen. Letzteres unterscheidet sich von reinem Text dadurch, dass der Inhalt in Anführungszeichen steht und außerdem eine Kategorie beschreibt.

Die Metasprache ist nicht binär kodiert, sondern setzt sich aus einfachen Textzeichen zusammen. Häufig ist dies die ASCII-Kodierung und somit für Mensch und Maschine lesbar. Die Eigenschaft der Erweiterbarkeit stellt einen der großen Unterschiede zu HTML dar. Letztgenannte Metasprache eignet sich nur für Dokumente im Internet und ist stark auf schriftliche Elemente ausgerichtet. XML dagegen ist ausbaufähig und hat kein endgültiges Vokabular. Zeitliche Informationen, Sicherheitselemente und auch grafische Komponenten können unter anderem bei XML erfasst werden.

Worin liegt der Vorteil in den Dateien von XML? Die Textfiles bieten neben der bereits erwähnten Erweiterbarkeit eine unverzichtbare Unabhängigkeit. Zum einen kann der Datenaustausch plattformübergreifend stattfinden und ist dazu nicht an die jeweilige Implementation gebunden. Auf der Grundlage von XML können je nach Anwendungsfall spezifische Untersprachen entwickelt werden. Um eine gewisse Einheit für den Datenaustausch zu wahren, ist die Satzstruktur und die Semantik über eine Dokumenttypdefinition (kurz DTD) oder eine andere Schemasprache empfehlenswert. Diese Regeln gewährleisten eine gleichbleibende Struktur über verschiedenste Dateien hinweg.

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