Kubernetes Hosting in Deutschland
Was kostet ein Kubernetes-Cluster in Deutschland wirklich, was ist im Preis enthalten – und wann lohnt sich eine vom Anbieter betriebene Control Plane gegenüber dem Eigenbetrieb? Die wichtigsten Zahlen und Kriterien im Überblick.
Was ein Kubernetes-Cluster in Deutschland kostet
Kubernetes-Angebote mit betriebener Control Plane werden meist pro Cluster oder pro Node abgerechnet. Bei centron sind die Pakete fest dimensioniert – Sie wissen vorab, was der Monat kostet. Zum Vergleich: IONOS startet bei Managed Kubernetes mit 83 €/Monat, Azure Kubernetes Service bei rund 184 €/Monat für eine vergleichbare Konfiguration (Stand: 16.07.2026); bei centron beginnt der cStack Starter bei 29,99 € inklusive Control Plane und Traffic.
| Paket | vCPU | RAM | Storage | Preis / Monat |
|---|---|---|---|---|
| cStack Starter | 6 | 12 GB | 120/120 GB | 29,99 € |
| cStack Developer | 12 | 24 GB | 360/360 GB | 149,99 € |
| cStack Standard | 25 | 96 GB | 1.200/1.200 GB | 349,99 € |
| cStack Premium | 60 | 192 GB | 3.600/3.600 GB | 699,99 € |
Alle Preise zzgl. USt., ohne Einrichtungsgebühr. Neue Konten erhalten 200 € Startguthaben. Stand: Preisliste centron.
Was den Preis sonst noch beeinflusst
- Control Plane – bei centron im Paketpreis enthalten, nicht separat berechnet
- Ausgehender Traffic – eingehender Traffic kostenlos; S3-Traffic vollständig kostenfrei
- Persistent Storage – im Paket enthalten, Erweiterung über Volumes ab 0,05 € pro GB und Monat
- Load Balancer & Firewall – Cloud Firewalls ab 5,72 € pro Monat
- Support – 24/7 durch deutschsprachige Experten, ohne Aufpreis
Kleines Produktiv-Cluster
Ein cStack Starter mit 6 vCPU, 12 GB RAM und 120 GB Storage kostet 29,99 € im Monat – inklusive Control Plane, AutoScaler und cStack-Oberfläche.
Für Entwicklungs- und Testumgebungen reicht das in der Regel aus. Wächst der Bedarf, wechseln Sie ohne Migration in das nächstgrößere Paket.
Managed heißt nicht überall dasselbe
Der größte Unterschied zwischen Anbietern liegt darin, wie viel Betriebsarbeit tatsächlich abgenommen wird. Hetzner bietet kein Managed Kubernetes an – dort betreiben Sie den Cluster selbst. IONOS und Azure stellen die Control Plane bereit, der Betrieb der Nodes bleibt bei Ihnen. Bei centron reicht die Staffelung bis zum Premium Full Managing, bei dem auch die Nodes betreut werden.
Control Plane verwaltet
etcd, API-Server und Scheduler betreibt centron – inklusive Updates und Absicherung. Sie arbeiten ausschließlich mit Ihren Workloads.
AutoScaler inklusive
Nodes werden bei Lastspitzen automatisch ergänzt und danach wieder abgebaut – ohne manuellen Eingriff.
cStack-Oberfläche
Cluster, Nodes und Workloads im Browser verwalten – ohne dass kubectl für jede Routineaufgabe nötig ist.
Managed oder selbst betreiben?
Ein selbst betriebenes Cluster ist günstiger in der reinen Infrastruktur, bindet aber Personal: Control-Plane-Updates, etcd-Backups, Zertifikatsrotation und Kapazitätsplanung fallen dauerhaft an. Eine betriebene Control Plane lohnt sich meist, sobald ein Cluster produktiv läuft und Ausfälle Geld kosten.
Wer noch weiter gehen will, kombiniert Kubernetes mit Managed Services – dann übernimmt centron auch Monitoring, Patching und Backup der darunterliegenden Systeme.
- Eigenbetrieb – volle Kontrolle, voller Aufwand
- Betriebene Control Plane – wie bei centron, Control Plane und Updates abgegeben
- Plus Managed Services – Betrieb der Nodes inklusive
- Premium Full Managing – gesamte Infrastruktur betreut
Worauf die Cluster-Leistung wirklich beruht
Ein Kubernetes-Cluster ist nur so schnell wie die Nodes darunter. Entscheidend ist, welche CPU-Leistung tatsächlich garantiert wird.
centron-Cluster laufen auf derselben Infrastruktur wie die ccloud³ Virtual Machines – mit garantierten 3,5 GHz pro Core in den Power Pools auf AMD-EPYC- und Intel-Xeon-Hardware. Im Geekbench-Single-Core-Test mit 4 GB RAM erreicht centron einen Score von 1.487.
Das ist besonders für Datenbanken, API-Backends und alle Workloads relevant, die sich nicht beliebig auf viele Pods verteilen lassen.
- Garantierte Taktrate statt „bis zu“-Angaben
- Dedizierte Ressourcen statt geteilter Kerne
- NVMe-Storage für Persistent Volumes
- Standort der Nodes – bei centron ausschließlich Deutschland
- Verfügbarkeitszusage im Leistungsschein, nicht im Marketing
Fünf Fragen vor der Entscheidung
Ein Kubernetes-Angebot mit betriebener Control Plane ist ein Betriebsversprechen. Diese Fragen trennen belastbare Angebote von reinen Infrastruktur-Paketen.
- Wird die Control Plane wirklich betrieben – inklusive Updates?
- Wo stehen die Nodes – und wer betreibt die Rechenzentren?
- Was kostet ausgehender Traffic bei realer Last?
- Welche Verfügbarkeit ist vertraglich zugesagt, nicht beworben?
- Wie erreiche ich Support – Ticket oder fester Ansprechpartner?
Kubernetes Hosting in Deutschland
Was kostet ein Kubernetes-Cluster in Deutschland?
Ist die Control Plane separat zu bezahlen?
Wann lohnt sich eine betriebene Control Plane gegenüber dem Eigenbetrieb?
Welche Performance bieten die Nodes?
Wo werden die Daten verarbeitet?
Lässt sich das Cluster automatisch skalieren?
Kann ich später in ein größeres Paket wechseln?
Hinweis: Die Angaben zu Wettbewerbern geben den öffentlich einsehbaren Stand von August 2026 wieder und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit; Leistungsmerkmale und Preise können sich seither geändert haben. Maßgeblich sind ausschließlich die aktuellen Angaben der jeweiligen Anbieter. Genannte Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber; es bestehen keine Partnerschaften. centron-Preise: Einstiegspreise zzgl. USt., Details auf den Produkt- und Pricing-Seiten.
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