Was kostet ein Kubernetes-Cluster in Deutschland wirklich, was ist im Preis enthalten – und wann lohnt sich eine vom Anbieter betriebene Control Plane gegenüber dem Eigenbetrieb? Die wichtigsten Zahlen und Kriterien im Überblick.
Kubernetes-Angebote mit betriebener Control Plane werden meist pro Cluster oder pro Node abgerechnet. Bei centron sind die Pakete fest dimensioniert – Sie wissen vorab, was der Monat kostet. Zum Vergleich: IONOS startet bei Managed Kubernetes mit 83 €/Monat, Azure Kubernetes Service bei rund 184 €/Monat für eine vergleichbare Konfiguration (Stand August 2026); bei centron beginnt der cStack Starter bei 29,99 € inklusive Control Plane und Traffic.
| Paket | vCPU | RAM | Storage | Preis / Monat |
|---|---|---|---|---|
| cStack Starter | 6 | 12 GB | 120/120 GB | 29,99 € |
| cStack Developer | 12 | 24 GB | 360/360 GB | 149,99 € |
| cStack Standard | 25 | 96 GB | 1.200/1.200 GB | 349,99 € |
| cStack Premium | 60 | 192 GB | 3.600/3.600 GB | 699,99 € |
Alle Preise zzgl. USt., ohne Einrichtungsgebühr. Neue Konten erhalten 200 € Startguthaben. Stand: Preisliste centron.
Ein cStack Starter mit 6 vCPU, 12 GB RAM und 120 GB Storage kostet 29,99 € im Monat – inklusive Control Plane, AutoScaler und cStack-Oberfläche.
Für Entwicklungs- und Testumgebungen reicht das in der Regel aus. Wächst der Bedarf, wechseln Sie ohne Migration in das nächstgrößere Paket.
Der größte Unterschied zwischen Anbietern liegt darin, wie viel Betriebsarbeit tatsächlich abgenommen wird. Hetzner bietet kein Managed Kubernetes an – dort betreiben Sie den Cluster selbst. IONOS und Azure stellen die Control Plane bereit, der Betrieb der Nodes bleibt bei Ihnen. Bei centron reicht die Staffelung bis zum Premium Full Managing, bei dem auch die Nodes betreut werden.
etcd, API-Server und Scheduler betreibt centron – inklusive Updates und Absicherung. Sie arbeiten ausschließlich mit Ihren Workloads.
Nodes werden bei Lastspitzen automatisch ergänzt und danach wieder abgebaut – ohne manuellen Eingriff.
Cluster, Nodes und Workloads im Browser verwalten – ohne dass kubectl für jede Routineaufgabe nötig ist.
Ein selbst betriebenes Cluster ist günstiger in der reinen Infrastruktur, bindet aber Personal: Control-Plane-Updates, etcd-Backups, Zertifikatsrotation und Kapazitätsplanung fallen dauerhaft an. Eine betriebene Control Plane lohnt sich meist, sobald ein Cluster produktiv läuft und Ausfälle Geld kosten.
Wer noch weiter gehen will, kombiniert Kubernetes mit Managed Services – dann übernimmt centron auch Monitoring, Patching und Backup der darunterliegenden Systeme.
Ein Kubernetes-Cluster ist nur so schnell wie die Nodes darunter. Entscheidend ist, welche CPU-Leistung tatsächlich garantiert wird.
centron-Cluster laufen auf derselben Infrastruktur wie die ccloud³ Virtual Machines – mit garantierten 3,5 GHz pro Core in den Power Pools auf AMD-EPYC- und Intel-Xeon-Hardware. Im Geekbench-Single-Core-Test mit 4 GB RAM erreicht centron einen Score von 1.487.
Das ist besonders für Datenbanken, API-Backends und alle Workloads relevant, die sich nicht beliebig auf viele Pods verteilen lassen.
Ein Kubernetes-Angebot mit betriebener Control Plane ist ein Betriebsversprechen. Diese Fragen trennen belastbare Angebote von reinen Infrastruktur-Paketen.
Hinweis: Die Angaben zu Wettbewerbern geben den öffentlich einsehbaren Stand von August 2026 wieder und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit; Leistungsmerkmale und Preise können sich seither geändert haben. Maßgeblich sind ausschließlich die aktuellen Angaben der jeweiligen Anbieter. Genannte Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber; es bestehen keine Partnerschaften. centron-Preise: Einstiegspreise zzgl. USt., Details auf den Produkt- und Pricing-Seiten.
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