Disaster Recovery: weiterarbeiten
Disaster Recovery (DR) umfasst alle Strategien und Technologien, mit denen ein Unternehmen nach einem Ausfall – Ransomware, Hardwaredefekt, menschlicher Fehler oder Standortausfall – den IT-Betrieb schnell wiederherstellt. Die zwei entscheidenden Kennzahlen: RTO (wie schnell sind Sie wieder online?) und RPO (wie viele Daten dürfen maximal verloren gehen?). centron bietet dafür Replikation im 15-Minuten-Takt, tägliche Backups und georedundante Standorte – aus deutschen Rechenzentren.
Was bedeuten RTO und RPO?
RTO (Recovery Time Objective) ist die maximal tolerierbare Ausfallzeit – wie lange darf es dauern, bis Systeme wieder laufen? RPO (Recovery Point Objective) ist der maximal tolerierbare Datenverlust – wie alt darf der letzte wiederherstellbare Stand sein? Beide Werte bestimmen, welche DR-Technologie Sie brauchen: Ein Backup pro Nacht bedeutet ein RPO von bis zu 24 Stunden; Replikation im 15-Minuten-Takt senkt es auf maximal 15 Minuten; Echtzeit-Replikation im High-Availability-Pool reduziert Ausfallzeiten auf Sekunden.
| Stufe | RPO (Datenverlust) | RTO (Ausfallzeit) | centron Baustein |
|---|---|---|---|
| Tägliche Backups | bis 24 h | Stunden (Restore) | cBacks – tägliche, zentral verwaltete Backups |
| Engmaschige Replikation | ≤ 15 Minuten | Sekunden (Failover) | cProtect – Replikation alle 15 Minuten, unveränderliche Stände |
| Hochverfügbarkeit | ~ 0 (Echtzeit) | Sekunden | High Availability Pool – Echtzeit-Replikation, 99,8 % Uptime-SLA |
| Georedundanz | standortübergreifend | je nach Konzept | Verteilung über mehrere deutsche Standorte |
Was gehört in einen Disaster-Recovery-Plan?
Ein belastbarer DR-Plan beantwortet vier Fragen: Welche Systeme sind geschäftskritisch (Business-Impact-Analyse)? Welche RTO/RPO-Ziele gelten je System? Mit welcher Technik werden sie erreicht (Backup, Replikation, Hochverfügbarkeit)? Und wer macht was im Ernstfall (Runbooks, Verantwortliche, Kommunikationswege)? Entscheidend ist der letzte Schritt, den viele auslassen: regelmäßige Notfallübungen – ein ungetesteter Plan ist keiner.
- 1. Business-Impact-Analyse – kritische Systeme und Abhängigkeiten identifizieren
- 2. RTO/RPO je System definieren – nicht jede Anwendung braucht Sekunden-Failover
- 3. Technik zuordnen – Backups (cBacks), Replikation (cProtect), HA-Pool, Georedundanz
- 4. Runbooks & Verantwortliche festlegen – wer entscheidet, wer kommuniziert?
- 5. Regelmäßig üben – Failover-Tests und Wiederherstellungsproben im Kalender
- 6. Nachweise dokumentieren – für Audits, Versicherer und Kunden
Disaster Recovery mit centron: die Bausteine
Alle Komponenten laufen in deutschen, nach ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz zertifizierten Rechenzentren mit uneingeschränktem BSI C5:2020 Typ 1-Testat – DSGVO-konform und mit 24/7-Experten-Support.
cProtect – Ransomware-Schutz
Replikation alle 15 Minuten, unveränderliche Wiederherstellungspunkte und sekundenschnelles Failover: Der Betrieb läuft weiter, während der Vorfall analysiert wird. Mehr erfahren
cBacks – Backup-Lösung
Tägliche, zentral verwaltete Backups für VMs und Server – die Grundabsicherung jeder DR-Strategie, kombinierbar mit S3-Archivierung. Mehr erfahren
High Availability Pool
ccloud³ VMs auf redundanter Infrastruktur mit Echtzeit-Replikation über mehrere Cloud-Knoten und 99,8 % Uptime-SLA – für Anwendungen, die nie stehen dürfen. Mehr erfahren
Georedundante Standorte
Systemlandschaften lassen sich über mehrere deutschlandweite Standorte verteilen – Schutz auch beim Ausfall eines kompletten Rechenzentrums. Zu den Rechenzentren
Häufige Fragen zu Disaster Recovery
Was ist der Unterschied zwischen Backup und Disaster Recovery?
Welches RPO und RTO sind realistisch erreichbar?
Schützt Disaster Recovery auch vor Ransomware?
Wie oft sollte ein DR-Plan getestet werden?
Was kostet Disaster Recovery bei centron?
Warum Disaster Recovery aus deutschen Rechenzentren?
Ihr DR-Konzept – kostenfrei analysiert
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Angebot ausschließlich für Gewerbetreibende.