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Windows 2022 Beta-Server Produkt

Windows Beta-Server 2022

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  • Windows Server 2022 Build 20348
  • Virtueller Cloud Server
  • 4 Cores 2,8 GHz Prozessor
  • 4 GB Arbeitsspeicher
  • 100 GB SSD Storage
  • Erweiterung der Ressourcen auf Anfrage möglich
  • Angebot gültig bis zum offiziellen Release
  • Teststellung auf zwei Wochen limitiert
  • Port 25 standardmäßig blockiert

Was ist neu in Windows Server 2022?

Neue Sicherheitsfeatures in Windows Server 2022

Der Hauptfokus von Windows Server 2022 liegt auf dem Gebiet der Cybersicherheit. Unter dem Punkt Secure-Core vereint Microsoft zahlreiche Security Features, die von der Funktionsweise her bereits vom Windows PC bekannt sind. Dazu zählen beispielsweise das Trusted Platform Module (TPM) 2.0 für die sichere Speicherung sensibler Daten, Bitlocker für die Laufwerkverschlüsselung oder Virtualization Based Security (VBS) zum Schutz von Zugangsdaten währende des laufenden Betriebs. Künftig werden all diese Sicherheitsfeatures bei Windows Server 2022 OEM Systemen out-of-the-box verfügbar sein. Secured-Core-Server legen gleichzeitig den Grundstein für die kommenden Prozessorgenerationen von Intel, AMD und Qualcomm auf Basis des Pluton Security Prozessors.

Windows Server 2022 Skalierbarkeit

Wie bei allen LTSC-Versionen hat Microsoft auch bei Windows Server 2022 wieder an der Skalierbarkeit gearbeitet. Das neue Betriebssystem unterstützt maximal 48 TB RAM und 64 CPU-Sockel mit maximal 2048 logischen Prozessoren (Echte Cores oder Hyperthreading). Diese Spezifikationen benötigen nur die wenigsten aller Windows Server Nutzer. Am meisten profitiert sicherlich Microsoft bzw. die Azure Cloud davon, da es die Bereitstellung gigantischer VMs für Großkunden ermöglicht. Dennoch ist der technische Fortschritt im Bereich Hardware-Kompatibilität beeindruckend.

Für den Endnutzer in der Praxis relevanter ist die Größe des Container Image für Windows Server 2022. Dieses ist nämlich nur 1 GB groß und damit rund 20 Prozent kleiner als in der Vorgängerversion. User profitieren hier also von kürzeren Start- und Transferzeiten bei Containern, auf denen das Windows Server 2022 Container Image ausgeführt wird.

Neuerungen im Bereich Netzwerk

Zukünftig werden sich Netzwerk-Admins vermehrt mit MsQuic beschäftigen müssen. MsQuic ist Microsofts Implementierung der Open Source QUIC-Protokoll in Windows Server 2022. Diese Technologie treibt nicht nur die HTTP/3 Implementierung voran, sondern verbessert auch die SMB-Dateiübertragung. Besonders interessant: Künftig können Daten sicher übermittelt werden, ohne dafür extra eine VPN-Verbindung einzurichten.

Zudem wird UDP – ähnlich wie TCP Offload – durch NICs, die UDP Segmentation Offload (USO) unterstützen, schneller werden. TCP auf der anderen Seite profitiert von der TCP HyStart++ Unterstützung, während die Paketerfassung mit PktMon noch mehr in TCP/IP verankert wird.

Hyper-V in Windows Server 2022

Die Verwaltung von VMs, die auf demselben Host und auf einem anderen, getrennten Host vorgehalten werden sollen, ist mithilfe von Affinity-/AntiAffinity-Regeln bereits seit einigen Versionen möglich. Diese Regeln waren bislang jedoch nicht site-aware, wenn sie über ein Cluster verteilt waren. In Windows Server 2022 gibt es jetzt PowerShell cmdlets, um Regeln dafür zu definieren und das Managing von Affinity und AntiAffinity zu erleichtern.

Außerdem neu: In früheren Versionen mussten sich alle Nodes innerhalb derselben Domäne befinden, wenn Sie Bitlocker verwenden wollten. Jetzt können Sie lokal verschlüsselte Laufwerke für die Aufbewahrung des Keys in Workgroups oder domänenübergreifenden Cluster nutzen.