Ein Jahr CEO – Interview mit Dominik Seucan
Im Mai 2025 hat Dominik Seucan die Stelle des CEO bei centron übernommen. Er bringt in die seit den 90er Jahren bestehende Firma nicht nur viel Motivation, sondern auch eine klare Vision: Wachsen und als etablierter Player im deutschen Raum wahrgenommen werden. Im Interview blicken wir mit ihm zurück auf das erste Jahr als CEO.
Dominik, schön dass du dir Zeit nimmst. Ja, ein ganzes Jahr CEO. Gib uns doch mal einen Eindruck: Ging das Jahr für dich eher schnell rum oder war so viel los, dass sich die letzten 12 Monate länger angefühlt haben?
Dominik Seucan: Das eine bedingt das andere. Die letzten 12 Monate sind so schnell vorbeigegangen gerade, weil so viel passiert ist. Und das in jedem Bereich. Als jemand, der davor „nur“ mehrere Teilbereiche betreut hat, ist es natürlich einfacher gefallen, manche Bereiche weiterzuführen. Die Verantwortung über das gesamte Unternehmen und die damit verbundene Geschwindigkeit der einzelnen Abteilungen allerdings haben dazu beigetragen, dass dieses Jahr so schnell vorbeigegangen ist wie kein anderes.
Das lassen wir so durch gehen… Du hast schon einiges aufgezählt, das passiert ist. Hattest du Prioritäten für dein erstes Jahr oder wolltest du es erst mal auf dich zukommen lassen?
DS: Na klar hab ich mir überlegt, in welche Richtung ich die Firma entwickeln möchte und wo es in Zukunft hingehen soll. Wichtig war mir, dass wir weiter innovativ bleiben, aber trotzdem Standards setzen. Wie es sich gezeigt hat, ist der Plan wohl aufgegangen. Etwas auf mich zukommen lassen – ich befürchte dafür bin ich nicht der Typ Mensch.
Du konntest also einige deiner Ziele schon einleiten oder sogar erreichen?
DS: Ja, zum Beispiel dass unser Headcount um 45% gewachsen ist. Wir sehen, dass sich neue Abteilungen, neue Positionen und auch Innovationen auftun. All das Momentum, das wir die letzten 12 Monate aufgebaut haben, zeigt sich jetzt.
Was ist das größte Learning aus deinem ersten Jahr als CEO?
DS: Uff… – das musste ich auf die harte Tour lernen. Ich habe zu lange versucht, so weiter zu arbeiten wie zuvor. Bedeutet: mit anpacken, wo es gerade am notwendigsten war. Wenn ich das jetzt versuchen würde, würden zu viele Dinge nicht rechtzeitig fertig. Sprich: Koordination und Ressourcenmanagement.
Gab es eine Herausforderung, die dich im ersten Jahr überrascht hast, weil du so nicht damit gerechnet hast?
DS: Viele. Die größte ist aber vermutlich die Skalierungsprobleme innerhalb des Teams. Wenn jeder mit dem Onboarding eines neuen Kollegen beschäftigt ist, gibt es eben niemanden mehr, der sich um das Daily Business kümmert.
Nimm uns mal gerne mit auf einen kurzen Blick in die Zukunft – Welches Ziel nimmst du dir als nächstes vor?
DS: Es ist und bleibt unser aller Ziel: Cloud so einfach wie möglich für alle zu machen – und damit bei den großen Playern mitzuspielen.
Wir bedanken uns für das Gespräch und sind schon gespannt, was in den kommenden Monat für centron ansteht!
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