Fertigung & Industrie – Vorausschauende Instandhaltung · Predictive Maintenance & Analytics aus DE

Predictive Maintenance: Maschinendaten nutzbar machen

Ohne eine Umgebung, die Maschinendaten dauerhaft und auswertbar hält, bleibt jedes Vorhersagemodell ein Prototyp. Predictive Maintenance scheitert selten am Modell, sondern an der Infrastruktur darunter: Die meisten Projekte scheitern nicht an der Analysesoftware, sondern daran, dass die Infrastruktur für wachsende Datenmengen nicht ausgelegt ist – Cloud-Infrastruktur für Fertigung und Instandhaltung.

ccloud³ Console · Anlagen-Monitoring
eu-de · Rechenzentrum Hallstadt
Messpunkte
1.200 · 1 Hz
Historie
36 Monate
GPU
nur Training
MQTT Gateway Halle 2 · VPC
● Verbunden
TSDB TimescaleDB · NVMe-Volume
● Schreibt
S3 Historie · Object Storage
● Archiviert
MDL Modell v3 · Lager-Verschleiß
● Bewertet
Ausfall prognostiziertPumpe P-14 · in 11 Tagen
  • BSI C5-geprüft & ISO 27001-zertifiziert – nachweisbarer Schutz für Maschinen- und Produktionsdaten.
  • Rechenzentrum in Deutschland – Ihre Produktionsdaten bleiben im deutschen Rechtsraum.
  • GPU und CPU getrennt skalierbar – Rechenleistung für Predictive Analytics zubuchen, Dauerbetrieb schlank halten.
  • Persönlicher 24/7 Service – Unterstützung bei Anbindung, Migration und Betrieb.
Warum centron

Was Predictive Maintenance technisch voraussetzt

Predictive Analytics ist das Verfahren, Predictive Maintenance der bekannteste Anwendungsfall in der Fertigung.

Zeitreihen statt Tabellen

Maschinendaten sind Zeitreihen: viele kleine Werte, hohe Schreibrate, lange Historie. Eine passende Datenbank auf ccloud³ hält Schreiblast und Auswertung gleichzeitig aus.

Datenhoheit über Produktionsdaten

Maschinen- und Produktionsdaten verraten Auslastung, Prozesse und Kapazitäten. Sie bleiben im deutschen Rechtsraum, ohne Drittlandübermittlung.

GPU nur, wenn gerechnet wird

Training braucht GPU, der Dauerbetrieb nicht. GPU- und CPU-Kapazität lassen sich getrennt skalieren – Sie zahlen die GPU nur für die Trainingsphasen.

Auch ältere Maschinen anbinden

Nicht jede Anlage spricht MQTT. Für den Weg von der Steuerung in die Cloud beraten feste Ansprechpartner mit Fertigungserfahrung.

Anwendungsbereiche

Condition Monitoring, Predictive Maintenance und Predictive Quality im Vergleich

Maschinendaten entstehen dort, wo produziert wird: Moderne Anlagen liefern sie über OPC UA oder MQTT, ältere über nachgerüstete Sensorik und ein Gateway – die Verbindung läuft über eine Virtual Private Cloud, abgesichert über eine Managed Firewall.

Condition Monitoring

Zustandsüberwachung in Echtzeit: Grenzwerte werden überwacht und gemeldet. Es wird beschrieben, was gerade ist – ohne Prognose. Der sinnvolle Zwischenschritt, der die Datenbasis für spätere Vorhersagemodelle liefert.

Predictive Maintenance

Aus dem historischen Verlauf wird abgeleitet, wann ein Bauteil voraussichtlich ausfällt. Setzt eine belastbare Datenhistorie voraus – gespeichert in einer Zeitreihendatenbank auf ccloud³, archiviert in S3 Object Storage.

Predictive Quality

Prognostiziert nicht den Ausfall, sondern die Produktqualität aus Prozessdaten. Verbindet Maschinen-, Material- und Prüfdaten – die Auswertungswerkzeuge dazu auf Data Analytics.

Industrial IoT (IIoT) als Plattform

Eine IIoT-Plattform ist die industrielle Ausprägung des Internet of Things und bündelt Anbindung, Datenhaltung, Auswertung und Visualisierung an einer Stelle. Auf centron laufen gemietete Plattformen wie selbst betriebene Stacks aus Message Broker, Zeitreihendatenbank und Visualisierung – skaliert über Kubernetes, auf Wunsch betrieben durch Managed Services; Grundlagen auf IoT-Cloud.

Von der Risikoanalyse zum Betrieb

Erfassen, speichern, analysieren, vorhersagen

Der Weg führt über vier Stufen, und die meisten Projekte scheitern an der zweiten. Condition Monitoring – also das Überwachen von Ist-Werten – ist der sinnvolle Zwischenschritt: Es liefert die Datenbasis, auf der später ein Vorhersagemodell überhaupt trainiert werden kann. centron liefert für jede Stufe den passenden Baustein: ccloud³ für die Erfassung, S3 Object Storage für die Historie und Cloud GPU für das Training.

Made in GermanyUnternehmen · Rechenzentren · Support
Nachweise im Trust Center ansehen
  • Erfassen – auch aus älteren Steuerungen
  • Speichern – Zeitreihen mit langer Historie
  • Analysieren – Condition Monitoring als Zwischenschritt
  • Vorhersagen – Modelle auf GPU trainieren
Rollenverteilung

Predictive-Maintenance-Software und Infrastruktur: wer wofür verantwortlich ist

centron liefert die Infrastruktur, nicht die Analysesoftware. Die Modelle und die Bedienoberfläche bringen Sie mit – als Predictive-Maintenance-Software eines Anbieters, als eigene Entwicklung oder aus einem Open-Source-Baukasten. Die Verbindung zur Planung erfolgt über ERP oder Instandhaltungsmodul, das Stücklisten, Lagerbestände und Personaleinsatz kennt – siehe ERP-Hosting. Eine Zeitreihendatenbank speichert Messwerte mit Zeitstempel deutlich kompakter als eine klassische relationale Datenbank: Eine Anlage mit hundert Messpunkten im Sekundentakt erzeugt pro Tag rund 8,6 Millionen Datensätze. Systeme wie InfluxDB oder TimescaleDB laufen auf ccloud³ Virtual Machines oder containerisiert über Kubernetes; Blockspeicher an der Datenbank-VM hält die laufenden Messreihen, S3 Object Storage die Historie.

Aufgabenverteilung
AufgabeBei Ihnen oder Ihrem SoftwareanbieterBei centron
Sensorik und DatenerfassungAuswahl, Montage, Vorverarbeitung
Netzanbindung und AbsicherungVirtual Private Cloud, Managed Firewall
DatenhaltungDatenmodell und AufbewahrungsdauerSpeicher, Backup, Verfügbarkeit
ModelleAuswahl, Training, BewertungRechenleistung inklusive GPU
BetriebAnwendungslogik und AlarmierungPlattformbetrieb, Monitoring, Support
Empfohlene Bausteine

Die passenden centron Produkte

Mit diesen Bausteinen setzen Kliniken und medizinische Einrichtungen IT-Sicherheit typischerweise um – kombinierbar und jederzeit erweiterbar.

ccloud³
Ab
3,11 € / Monat
Stundengenau
  • Für Zeitreihendatenbanken
  • Skalierung nach Bedarf
  • Deutsche Rechenzentren
S3 Object Storage
Ab
5,00 € / Monat
Historie ohne Limit
  • 0,02 € pro GB und Monat
  • Externer Traffic kostenlos
  • Wächst ohne Vorabbuchung
Cloud GPU
Ab
92,59 € / Monat
Nur fürs Training
  • NVIDIA-GPUs
  • Getrennt von CPU skalierbar
  • Stundengenau abrechenbar
Kurz beantwortet

Welche Infrastruktur braucht Predictive Maintenance?

Predictive Maintenance braucht eine Umgebung, die Maschinendaten kontinuierlich aufnimmt, dauerhaft speichert und auswertbar hält. Tragender Baustein sind ccloud³ Virtual Machines ab 3,11 € pro Monat für die Zeitreihendatenbank, ergänzt durch S3 Object Storage für die Historie und Cloud GPU ab 92,59 € pro Monat für das Training der Modelle. Die Infrastruktur läuft in eigenen deutschen Rechenzentren, ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz zertifiziert (BSI-Zertifikat BSI-IGZ-0773) und mit uneingeschränktem BSI C5:2020 Typ 1-Testat. Neue Konten erhalten 200 € Startguthaben.

Bausteine und Preise
BausteinPreis
ccloud³ab 3,11 € / Monat
S3 Object Storageab 5,00 € / Monat
Cloud GPUab 92,59 € / Monat
Branchen & Sektoren FAQ

Häufige Fragen

Was ist Predictive Maintenance?

Predictive Maintenance ist die vorausschauende Wartung auf Basis von Maschinendaten. Aus Messwerten wie Schwingung, Temperatur oder Stromaufnahme wird abgeleitet, wann ein Bauteil voraussichtlich ausfällt, sodass die Wartung vor dem Schaden erfolgt statt nach festem Intervall.

Was ist Predictive Analytics und wie hängt es damit zusammen?

Predictive Analytics ist der Oberbegriff für Verfahren, die aus historischen Daten Prognosen ableiten. Predictive Maintenance ist die Anwendung dieser Verfahren auf Anlagen und Instandhaltung, Predictive Quality überträgt sie auf die Produktqualität. Für die Auswertungswerkzeuge selbst siehe Hosting für Data Analytics.

Welche Daten braucht Predictive Maintenance?

Erforderlich sind fortlaufende Messwerte der Anlage und dokumentierte Ereignisse aus der Vergangenheit. Ohne Ausfall- und Wartungshistorie fehlt dem Modell der Bezugspunkt, weshalb viele Projekte mit einer Sammelphase von mehreren Monaten beginnen. Für diese wachsende Historie eignet sich S3 Object Storage, der unabhängig von der Rechenleistung skaliert.

Was gehört an die Maschine und was in die Cloud?

An der Maschine erfolgt die Vorverarbeitung: filtern, mitteln, Ausreißer erkennen. In die Cloud gehen die verdichteten Werte, dort liegen Historie, Modelltraining und die anlagenübergreifende Auswertung. Diese Aufteilung senkt Bandbreite und Speicherkosten deutlich und entspricht dem Aufbau für IoT-Anwendungen.

Warum eine Zeitreihendatenbank und keine klassische Datenbank?

Maschinendaten entstehen als Zeitreihen: sehr viele kleine Messwerte mit Zeitstempel, kontinuierlich geschrieben und über Jahre aufbewahrt. Klassische relationale Datenbanken bewältigen die Schreibrate, werden bei der Auswertung langer Zeiträume aber langsam. Zeitreihendatenbanken sind genau dafür gebaut – sie laufen auf ccloud³ genauso wie jede andere Datenbank.

Lassen sich auch ältere Maschinen anbinden?

Meist ja, aber selten direkt. Ältere Steuerungen sprechen keine modernen Protokolle; üblich ist ein Gateway in der Fertigung, das Werte ausliest und gebündelt an die Cloud überträgt. Welcher Weg für Ihren Maschinenpark passt, hängt an Steuerung und Netzwerk – das klären wir vor dem Projekt gemeinsam.

Bleiben Produktionsdaten in Deutschland?

Ja. Kundendaten werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren verarbeitet, ohne Drittlandübermittlung. Deployment-Standort für Cloud-Workloads ist das eigene Rechenzentrum in Hallstadt bei Bamberg. Bei Maschinendaten ist das mehr als eine Formalie: Sie lassen Rückschlüsse auf Auslastung, Prozesse und Kapazitäten zu.

Brauche ich GPUs für Predictive Maintenance?

Für das Training komplexer Modelle auf großen Datenmengen ja, für die laufende Auswertung meist nicht. Deshalb ist es sinnvoll, GPU-Leistung zeitweise zuzubuchen und den Dauerbetrieb auf CPU-Instanzen zu belassen. Die verfügbaren Modelle und Konditionen finden Sie in den Cloud-GPU-Tarifen.

Wie starte ich, ohne vorher in Hardware zu investieren?

Sie beginnen mit einer ccloud³ Virtual Machine für die Datenhaltung und erweitern erst, wenn Anlagenzahl oder Messtakt steigen. Was das kostet, lässt sich vorab über den Preisrechner abschätzen.

Jetzt kostenlos anfangen

Melden Sie sich an und erhalten Sie in den ersten 60 Tagen ein Guthaben von 200 € bei centron.

Dieses Werbeangebot gilt nur für neue Konten. Angebot ausschließlich für Gewerbetreibende.

Welche Infrastruktur braucht Predictive Maintenance?

Predictive Maintenance scheitert selten am Modell, sondern an der Umgebung: Maschinendaten müssen kontinuierlich erfasst, dauerhaft gespeichert und auswertbar gehalten werden. Dafür braucht es eine Zeitreihendatenbank auf skalierender Rechenleistung, Objektspeicher für die Historie und – für das Training – GPU-Kapazität. centron liefert alle drei Bausteine aus deutschen Rechenzentren, ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz zertifiziert und mit uneingeschränktem BSI C5:2020 Typ 1-Testat.