Wenn Sekunden zählen, entscheidet ein belastbarer Disaster-Recovery-Plan über Geschäftsfortführung oder Stillstand. centron stellt Systeme nach Ausfällen, Cyberangriffen oder Standortstörungen schnell und vorhersehbar wieder her. Definierte RTO/RPO, Geo-Redundanz, automatisierte Failover-Tests und dokumentierte Runbooks sorgen für reproduzierbare Abläufe – DSGVO-konform und ISO 27001 zertifiziert.
Für jede Anwendung definieren wir Recovery Time Objective (RTO) und Recovery Point Objective (RPO) – priorisiert nach Kritikalität. Kritische Kernsysteme erhalten aggressive Werte, weniger zeitkritische Workloads längere Intervalle. Monitoring und Reports belegen die Zielerreichung und zeigen Optimierungspotenziale.
Mehrere, logisch getrennte Standorte erhöhen Resilienz. Daten replizieren wir synchron oder asynchron – je nach Latenzanforderung. Für transaktionale Systeme kombinieren wir performanten Block-Storage mit konsistenter Replikation; für große Datenmengen nutzen wir kosteneffizienten Object-Storage mit Lifecycle-Policies. Backups sind versioniert und unveränderlich (immutable), um Manipulation zu verhindern.
DR funktioniert nur, wenn sie getestet wird. Wir führen regelmäßige, automatisierte Wiederherstellungstests durch – inklusive Beweisführung. Runbooks beschreiben Schrittfolgen, Eskalationen und Verantwortlichkeiten, damit Teams im Ernstfall sicher agieren. Ergebnisse fließen in kontinuierliche Verbesserungen ein.
Bei Ransomware zählt Zeit. Dank versionierter Snapshots, immutable Storage und getrennten Berechtigungen bleiben Sicherungen unangetastet. Granulare Restores (Datei, DB, VM, Container/Namespace) verkürzen MTTR. Details zu Datensicherung erläutern wir auf Data Recovery.
Geschäftskritische Services starten zuerst, abhängige Komponenten folgen: Identität, Datenbanken, Messaging, Applikations-Layer, Edge. Durch definierte Service-Maps und Prioritätsschemata vermeiden wir Deadlocks und sichern konsistente Wiederanläufe über alle Ebenen.
centron erfüllt DSGVO und ISO 27001. Retention-Policies, revisionssichere Logs, Testprotokolle und AV-Verträge schaffen Nachvollziehbarkeit – ideal für regulierte Branchen. Eine Übersicht der Rahmenbedingungen finden Sie auf Compliance.
HA reduziert Ausfälle, ersetzt jedoch kein Disaster Recovery. Wir verzahnen beides: HA für laufende Verfügbarkeit, DR für Krisenszenarien mit Standort- oder Datenkompromittierung. Mehr zu Architekturmustern auf High Availability.
Pre-Change-Backups vor Releases, Post-Deployment-Validierung, regelmäßige Testfenster: DR ist in Ihre Betriebsprozesse eingebettet. Kubernetes-Workloads sichern wir konsistent (inkl. States), für CI/CD-Workflows siehe CI/CD Pipelines.
Wie oft sollen DR-Tests laufen?
Mindestens quartalsweise; bei hochkritischen Systemen monatlich. Ergebnisse werden protokolliert und auditiert.
Welche RTO/RPO sind üblich?
Von Minuten bis Stunden für Kernsysteme; längere Intervalle für Archive/Analytics – abhängig von Kritikalität und Budget.
Kann ich nur Teilservices wiederherstellen?
Ja, granular: Datei/DB/VM/Container/Namespace mit definierten Abhängigkeiten.
Wie schützt ihr Backups vor Manipulation?
Immutable Storage, getrennte Rollen, Offsite-Kopien, versionierte Snapshots.
Ist alles DSGVO-konform?
Ja. Speicherung in Deutschland, ISO 27001, dokumentierte Retention und AV-Verträge.
Wir starten mit einem DR-Assessment: Kritikalität bewerten, RTO/RPO definieren, Tests und Runbooks planen. Danach richten wir Replikation, Backups und Failover-Prozesse ein – inklusive Monitoring und Reports. 200 € Startguthaben erleichtern den Einstieg.
RTO/RPO definieren, Abhängigkeiten klären, Runbooks planen – strukturiert und schnell.
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