Windows Server 2016: Supportende am 12. Januar 2027
Am 12. Januar 2027 endet der erweiterte Support für Windows Server 2016, oft auch End of Life genannt. Danach liefert Microsoft keine regulären Sicherheitsupdates mehr. Die Server laufen weiter, neu entdeckte Sicherheitslücken werden aber nur noch für Kunden geschlossen, die kostenpflichtige Extended Security Updates (ESU) beziehen. Hier finden Sie die Termine, Ihre Optionen und eine Checkliste für den Umstieg.
- BSI C5 Typ 1 testiert
- ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz
- Eigenes Rechenzentrum in Hallstadt bei Bamberg
- 100 % Ökostrom
- 24/7-Support mit persönlichem Ansprechpartner
Die Termine im Überblick
Quelle: Microsofts Windows-Server-Release-Übersicht, Abruf 8. Oktober 2026. Den 12. Januar 2027 nennt auch Microsofts Seite zu den Extended Security Updates. Es ist ein Dienstag, Microsofts regulärer Patchday. Manche Übersichten nennen den 13. Januar.
| Version | Ende des erweiterten Supports |
|---|---|
| Windows Server 2016 | 12. Januar 2027 |
| Windows Server 2019 | 9. Januar 2029 |
| Windows Server 2022 | 14. Oktober 2031 |
| Windows Server 2025 | 14. November 2034 |
Für Windows Server 2012 und 2012 R2 endete der erweiterte Support bereits am 10. Oktober 2023, die kostenpflichtigen ESU enden am 13. Oktober 2026.
Was nach dem 12. Januar 2027 passiert
Keine regulären Sicherheitsupdates mehr
Neu entdeckte Lücken schließt Microsoft dann nur noch für Kunden mit ESU. Ohne ESU bleibt der Server auf dem Stand vom Januar 2027.
Hersteller entscheiden über ihre Freigaben
Ob Branchensoftware und Virenschutz auf Windows Server 2016 weiter unterstützt werden, legt der jeweilige Hersteller fest. Fragen Sie nach, wie lange Ihre Programme die Version noch freigeben.
Verträge und Versicherungen prüfen
Manche Cyberversicherungen und Auftraggeber verlangen unterstützte Systeme. Was für Sie gilt, steht in Ihren konkreten Bedingungen.
Welche Wege Sie haben
1. Bestehenden Server aktualisieren
Von Windows Server 2016 unterstützt Microsoft ein direktes Upgrade auf 2019, 2022 und 2025. Nicht jede Serverrolle lässt sich so aktualisieren, das zeigt Microsofts Übersicht der Upgradepfade. Die Hardware bleibt dieselbe, und damit auch ihr Alter.
2. Neue Hardware kaufen
Neue Server und Lizenzen, danach ziehen Daten und Anwendungen um. Hardware, Updates und den nächsten Austausch planen Sie weiter selbst.
3. Ins Rechenzentrum umziehen
Server oder ganze Arbeitsplätze laufen im Rechenzentrum, Hardware und Betrieb übernimmt der Anbieter, Sie zahlen monatlich. Wichtig: Wer einen Windows Server 2016 nur ins Rechenzentrum verschiebt, verlängert damit nicht dessen Support. Der Umzug ist deshalb der richtige Zeitpunkt für die neue Version.
Zur Überbrückung: Extended Security Updates. Lässt sich der Umstieg nicht bis Januar abschließen, liefert Microsoft gegen Gebühr bis zu drei weitere Jahre kritische und wichtige Sicherheitsupdates. Neue Funktionen und technischen Support enthalten die ESU nicht. Bezogen werden sie über Microsoft-Lizenzprogramme oder Azure Arc (ESU-FAQ). ESU verschaffen Zeit, den Umstieg ersetzen sie nicht.
Checkliste für den Umstieg
Fünf Fragen, die vor jeder Entscheidung beantwortet sein sollten. Wie viel Vorlauf Sie brauchen, hängt von Ihren Anwendungen, der Datenmenge und den Tests ab. Beginnen Sie deshalb jetzt.
- Welche Server laufen noch mit Windows Server 2016, und was läuft darauf? Auch virtuelle Maschinen zählen.
- Unterstützen die Hersteller Ihrer Programme eine aktuelle Windows-Server-Version? Datenbanken wie SQL Server gehören dazu.
- Auf welche Version wechseln Sie? Windows Server 2019 hat nur noch bis Januar 2029 Support, 2022 bis 2031, 2025 bis 2034.
- Wie alt ist die Hardware, und wer betreut die Server heute und künftig?
- Bis wann muss der Umstieg abgeschlossen sein? Planen Sie Zeit für Tests, Abnahme und einen Rückfallplan ein.
Umstieg mit centron
Wenn Sie den Betrieb abgeben möchten, ziehen Ihre Server in unser eigenes Rechenzentrum in Hallstadt bei Bamberg, auf eine aktuelle Windows-Server-Version. Updates, Sicherheitspatches und Überwachung übernehmen wir mit Premium Full Managing, die Windows-Lizenzen rechnen wir monatlich mit ab.
- Ganze Arbeitsplätze: Mit dem Cloud Desktop arbeitet Ihr Team mit seinen Windows-Programmen und Dateien aus dem Rechenzentrum, ab 38,38 € je Arbeitsplatz und Monat (ab 20 Arbeitsplätzen).
- Terminalserver für Ihr IT-Team oder Systemhaus: Terminalserver mieten für 186,68 € je Server und Monat, dazu 10,38 € je Nutzer.
- Einzelne Server: Datei-, Datenbank- oder Anwendungsserver als virtuelle Maschine in unserer ccloud³.
Netto zzgl. USt. und Backup-Speicher nach Verbrauch, ohne Mindestlaufzeit, Stand Oktober 2026. Einrichtung und Umzug weisen wir im Angebot getrennt aus.
So läuft der Umzug: In der Bestandsaufnahme sehen wir uns Ihre Anwendungen, Daten, Benutzer, Drucker und Schnittstellen an und klären, welche Aufgaben bei Ihrem Team oder Systemhaus bleiben. Danach richten wir die neue Umgebung ein, ausgewählte Mitarbeitende testen typische Abläufe mit echten Daten. Termin, mögliche Unterbrechungen und ein Rückfallplan für die Umstellung werden vorab vereinbart. Nach der Abnahme übernehmen wir den vereinbarten Betrieb.
Häufige Fragen zum Supportende von Windows Server 2016
Wann genau endet der Support für Windows Server 2016?
Was bedeutet End of Life bei Windows Server 2016?
Was sind Extended Security Updates (ESU)?
Können wir direkt von Windows Server 2016 auf 2025 aktualisieren?
Auf welche Version sollten wir wechseln?
Was ist mit SQL Server 2016?
Reicht es, den alten Server ins Rechenzentrum zu verschieben?
Unser IT-Dienstleister betreut den Server. Bleibt das so?
Sollen wir Ihre Umgebung ansehen?
Nennen Sie uns, wie viele Arbeitsplätze betroffen sind und welche Programme auf Ihren Servern laufen. Sie bekommen ein Angebot mit festem Monatspreis, Einrichtung und Umzug weisen wir darin getrennt aus.