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DENIC-Ausfall: deutschlandweite Störung für „.de“-Domains

Am 05.05.2026 gegen 21:40 Uhr führte eine DNSSEC-Störung bei der Registrierungsstelle DENIC zu einem deutschlandweiten Ausfall der „.de“-Namensauflösung. Auch centron-Nameserver waren zeitweise nicht erreichbar; um 00:46 Uhr war die NS-Auflösung wieder vollständig hergestellt.

centron-Nameserver nach Ausfall bei der Registrierungsstelle DENIC eG wieder erreichbar

Am Abend des 05.05.2026 gegen 21:40 Uhr kam es deutschlandweit zu Störungen bei Internetseiten mit der Endung „.de“. Ursache war ein Ausfall des DNS-Services der DENIC im Zusammenhang mit einer DNSSEC-Störung.

Aufgrund des Ausfalls waren auch centron-Nameserver teilweise nicht wie gewohnt erreichbar. In der Folge kam es vorübergehend zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit von Webseiten und Diensten. centron veröffentlichte die Informationen zum Ausfall um 22:00 Uhr auf der eigenen Statusseite für Kundinnen und Kunden.

Was war die Ursache des DENIC-Ausfalls?

Der Ausfall am 05.05.2026 ging auf eine DNSSEC-Störung im DNS-Service der DENIC zurück, der zentralen Registrierungsstelle für „.de“-Domains. Betroffen war die Namensauflösung – nicht die Server oder Daten der angeschlossenen Anbieter. Die DENIC behob die Probleme noch am selben Abend; eine abschließende Root Cause Analysis (RCA) hat die DENIC angekündigt.

Ablauf und Ursache

Die DENIC konnte die Probleme noch am Abend beheben. centron informierte seine Kundinnen und Kunden um 00:46 Uhr über die wieder funktionierende NS-Auflösung der eigenen Systeme. Laut DENIC war die Ursache zunächst nicht bekannt, wurde jedoch genauer analysiert. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, wird eine Root Cause Analysis (RCA) zur Verfügung gestellt.

Stimme aus der Geschäftsführung

Dominik Seucan (CEO der centron GmbH) zum Ausfall:

„Dieser Vorfall zeigt, dass zentrale Teile unserer Infrastruktur weiterhin erhebliche Abhängigkeiten und Risiken aufweisen. Eine Störung bei einer zentralen Registrierungsstelle wie der DENIC mit derart breiten Auswirkungen darf nicht passieren. Deutschland steht für digitale Souveränität. Wer diese ernst nimmt, muss auch die zugrunde liegende Infrastruktur konsequent resilient und ausfallsicher gestalten.“

Hintergrund: Was macht die DENIC?

Die Registrierungsstelle DENIC (Deutsches Network Information Center) mit Sitz in Frankfurt verwaltet rund 18 Millionen Domains mit „.de“-Adresse und betreibt dafür auch zentrale DNS-Dienste. Diese sind das Adressbuch des Webs: Sie sorgen dafür, dass Seiten nach Eingabe einer Web-Adresse erreichbar sind. DNSSEC schützt die DNS-Daten dabei vor Manipulation und stellt sicher, dass sie echt und unverändert sind. Ausfälle wegen Problemen bei DNS-Diensten verschiedener Anbieter gab es auch in der Vergangenheit immer wieder.

Wie centron digitale Souveränität und Ausfallsicherheit umsetzt, lesen Sie auf unserer Seite zur Datensouveränität.

Für Fragen steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung – per E-Mail an info@centron.de.

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