Virtuelle Maschinen mit dedizierten Cloud GPUs – Merkmale, Servicepläne, Metrik und SLA-Spezifika für GPU-Instanzen.
Leistungsumfang, Servicepläne, Metrik und SLA-Spezifika für centron ccloud³ GPU (Cloud GPUs).
centron ccloud³ GPU („Cloud GPU“) stellt virtuelle Maschinen („VMs“) bereit. Jede Instanz besteht aus einer dedizierten Kombination von virtueller Rechenleistung (vCPU), Grafikprozessoren (GPU), Arbeitsspeicher (RAM) und lokalem SSD-Speicher. Diese Ressourcen sind speziell für rechenintensive Workloads optimiert, insbesondere für:
Der Kunde kann die Dimensionierung der Ressourcen im Rahmen der Systemlimits frei wählen. Die Bereitstellung, Skalierung und Löschung der GPU-VMs erfolgt eigenständig durch den Kunden im Self-Service über das Kundenportal oder entsprechende APIs.
Die ccloud³ ermöglicht die Erstellung, Nutzung und Löschung von virtuellen Maschinen nach individuellem Bedarf.
Je nach gewähltem Modell können eine oder mehrere GPUs innerhalb einer virtuellen Maschine genutzt werden. Dabei kommen leistungsfähige GPU-Technologien zum Einsatz, die insbesondere für High-Performance-Computing geeignet sind.
Die Nutzung erfolgt im Self-Service über das centron Portal oder über Programmierschnittstellen (APIs).
Die Servicepläne bestehen aus verschiedenen GPU-basierten Instanztypen („Flavors“), die sich hinsichtlich vCPU, RAM, Anzahl und Typ der GPUs unterscheiden.
Die Instanzen sind in unterschiedlichen Generationen verfügbar und umfassen insbesondere:
Die Kombination aus CPU, RAM, SSD und GPU wird Bestellprozess kenntlich gemacht. Alle Instanzen verfügen über lokale Datenträger. Lokale Datenträger stellen persistenten Speicher dar.
Eine aktuelle Übersicht aller verfügbaren GPUs kann über das centron Portal oder über die API eingesehen werden.
Die Abrechnung erfolgt nutzungsbasiert pro virtueller Maschine pro Einheit der jeweiligen Ressource auf Stundenbasis, wobei jede angefangene Stunde vollständig berechnet wird. Folgende Metriken werden stündlich pro virtueller Maschine berechnet:
Der abrechnungsrelevante Zeitraum beginnt mit der Erstellung der virtuellen Maschine und endet mit deren Löschung. Zeiten, in denen eine VM in einem gestoppten Zustand ohne Ressourcenreservierung („Shelving“) betrieben wird, werden ebenfalls berechnet.
Zusätzlich genutzte Ressourcen, wie beispielsweise Object Storage oder Backup Storage, werden gesondert gemäß den jeweils geltenden Leistungsscheinen abgerechnet.
Für virtuelle Maschinen mit Cloud GPUs gilt eine monatliche Verfügbarkeit von 99,5 %.
Virtuelle Maschinen gelten weiterhin als verfügbar, auch wenn sie aufgrund von Störungen im Bereich anderer centron Produkte oder Services temporär keinen Zugriff auf ihre Datenträger haben.
Nicht als Nichtverfügbarkeit gelten Zustände, die durch den Kunden selbst verursacht wurden, insbesondere das Stoppen oder Herunterfahren von virtuellen Maschinen.
Backup und Wiederherstellung sind nicht Bestandteil der Leistung und liegen vollständig in der Verantwortung des Kunden.
Dies umfasst insbesondere:
Zur Umsetzung von Backup-Strategien sind separate Dienste oder kundenseitige Lösungen erforderlich.
Der Kunde ist berechtigt, auf den virtuellen Maschinen eigene Software zu installieren und zu betreiben. Die Verantwortung für die Lizenzierung dieser Software liegt vollständig beim Kunden, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
Für die Erstellung von virtuellen Maschinen können durch centron bereitgestellte Betriebssystem-Images verwendet werden. Das Portfolio dieser Images kann jederzeit erweitert oder angepasst werden, ohne dass bestehende Instanzen hiervon betroffen sind.
Mit der Nutzung dieser Betriebssystem-Images akzeptiert der Kunde die jeweiligen Lizenzbedingungen der Hersteller. Zwischen dem Kunden und den jeweiligen Herstellern kommt eine separate Lizenzvereinbarung zustande.
Der Anbieter übernimmt keine Gewährleistung für ausgewählte Betriebssystem-Images und gibt keine Verfügbarkeitszusagen für diese ab. Ebenso liegt das vollständige Management des Betriebssystems und der darauf installierten Software, einschließlich Installation, Wartung, Updates und Sicherheit, ausschließlich beim Kunden.
Der Kunde ist verantwortlich für die Sicherheit seiner virtuellen Maschinen sowie der darauf betriebenen Anwendungen.
Die ccloud³ nutzt GPUs des Herstellers NVIDIA. Die Nutzung dieser GPUs sowie der zugehörigen Treiber unterliegt den jeweils gültigen Lizenzbedingungen von NVIDIA. Diese gelten ergänzend zu den vertraglichen Vereinbarungen zwischen Anbieter und Kunde.
Sofern diese Lizenzbedingungen Nutzungsbeschränkungen enthalten, gelten diese auch für die Nutzung der Cloud GPUs.
Der Anbieter ist berechtigt, die Bereitstellung des Services mit sofortiger Wirkung zu beenden, sofern:
Die Nutzung der GPUs ist nur in Verbindung mit unterstützten Betriebssystemen und Treibern möglich. Hierbei ist die jeweilige technische Dokumentation zu beachten.
Bei Fragen zu Leistungsumfang, Serviceplänen oder SLA-Spezifika der centron Cloud Services ist unser Team direkt erreichbar.
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