Virtuelle Maschinen mit integrierten Betriebsservices – Monitoring, Backup, Patch Management und klar geregelte Verantwortlichkeiten.
Leistungsumfang, Servicepläne, Metrik und SLA-Spezifika für centron Managed Server.
centron Managed Server stellt eine schlüsselfertig verwaltete Serverumgebung auf Basis der centron ccloud³ bereit. Ziel des Dienstes ist es, den operativen Betriebsaufwand des Kunden durch die Übernahme zentraler Systemverwaltungsaufgaben durch centron nachhaltig zu reduzieren. Neben der Bereitstellung der zugrunde liegenden virtuellen Maschine umfasst der Leistungsumfang insbesondere folgende fortlaufende Betriebsleistungen:
Durch die Beauftragung dieses Dienstes überträgt der Kunde die Verantwortung für den technischen Basisbetrieb des Betriebssystems an centron. Die administrative Verantwortung für die vom Kunden installierten Anwendungen (Application Layer) verbleibt beim Kunden.
Der Managed Server basiert auf einer virtuellen Maschine der ccloud³ und wird durch integrierte Betriebsservices ergänzt.
centron übernimmt die kontinuierliche Überwachung der Systeme, einschließlich Serverhardware, Betriebssystem sowie relevanter Infrastrukturkomponenten im Rechenzentrum. Die Überwachung erfolgt anhand eines definierten Check-Katalogs, der typische Systemzustände und kritische Betriebsparameter umfasst.
Werden im Rahmen des Monitorings Abweichungen oder Fehler erkannt, führt centron eigenständig Maßnahmen zur Behebung durch, soweit diese innerhalb des definierten Leistungsumfangs liegen.
Darüber hinaus beinhaltet der Dienst ein integriertes Backup-System sowie ein regelmäßiges Patch Management. Diese Leistungen werden als kombinierte Managed Services bereitgestellt und dienen der Sicherstellung eines stabilen und sicheren Systembetriebs.
centron Managed Server stellt verschiedene Instanztypen („Flavors“) zur Verfügung, die sich hinsichtlich CPU-Leistung, Arbeitsspeicher und Architektur unterscheiden.
Die Servicepläne werden mit CPU-Überprovisionierung angeboten. Die jeweilige Variante wird im Namen des Pools kenntlich gemacht. Die zugrunde liegende Hardware (z. B. Prozessortyp oder Architektur) wird in der technischen Dokumentation unter https://docs.centron.de/ spezifiziert und kann vom Kunden eingesehen werden.
Das Portfolio umfasst unterschiedliche Klassen von Instanzen, insbesondere:
Diese Instanzen sind in unterschiedlichen Generationen und Architekturen verfügbar, vCPU und RAM sind innerhalb der Limitierungen frei wählbar.
Eine aktuelle Übersicht der verfügbaren Instanzen kann jederzeit über das centron Portal oder über die API abgerufen werden.
Die Abrechnung erfolgt auf Basis der zugrunde liegenden virtuellen Maschine gemäß den Regelungen der ccloud³ Compute Engine.
Zusätzlich wird für das Premium Full Managing ein monatlicher Festpreis pro virtueller Maschine erhoben. Ergänzend fallen variable Kosten für genutzten Backup-Speicher an.
Die Abrechnung erfolgt somit als Kombination aus Infrastrukturkosten und Managed-Server-Komponente.
Für die Verfügbarkeit der virtuellen Maschinen gelten differenzierte Service Level:
Virtuelle Maschinen, die innerhalb eines Worker- oder Power-Pools betrieben werden, erreichen eine monatliche Verfügbarkeit von 99,5 %.
Virtuelle Maschinen innerhalb eines High-Availability-Pools erreichen eine monatliche Verfügbarkeit von 99,8 %.
Als Nichtverfügbarkeit gelten nicht solche Zustände, die durch ein Handeln oder Unterlassen des Kunden, seiner Erfüllungsgehilfen oder der von ihm autorisierten Nutzer verursacht wurden. Dies umfasst insbesondere das bewusste oder unabsichtliche Herunterfahren, Pausieren oder Stoppen von virtuellen Maschinen über das Kundenportal oder das API.
Die im Rahmen des Premium Full Managing erbrachten Leistungen, insbesondere Monitoring, Fehlerbehebung, Backup und Patch Management, stellen unterstützende Betriebsleistungen dar und begründen keine darüberhinausgehenden Verfügbarkeits- oder Reaktionsgarantien.
Der Managed Server beinhaltet eine integrierte Backup-Funktion.
Die Datensicherung erfolgt nach dem Großvater-Vater-Sohn-Prinzip (G-V-S) und wird täglich durchgeführt. Die Vorhaltedauer der Backups beträgt wahlweise sieben oder achtundzwanzig Tage.
Die Sicherung umfasst die auf dem System gespeicherten Daten im Rahmen der technisch vorgesehenen Backup-Mechanismen.
Der Kunde bleibt verantwortlich für die Überprüfung der Vollständigkeit und Wiederherstellbarkeit der Backups sowie für die Sicherstellung, dass alle relevanten Daten in die Backup-Strategie einbezogen sind.
Der Managed Server stellt eine Kombination aus Infrastruktur und Betriebsunterstützung dar. Der Kunde bleibt verantwortlich für die Installation, Konfiguration und den Betrieb seiner Anwendungen sowie für die Verwaltung von Benutzerzugriffen und Daten.
Das Monitoring erfolgt auf Basis eines durch centron definierten Check-Katalogs und umfasst standardisierte Prüfungen der Systemgesundheit. Eine vollständige Überwachung kundenspezifischer Anwendungen ist nicht Bestandteil der Leistung.
Die Fehlerbehebung durch centron beschränkt sich auf die im Rahmen des Monitorings identifizierten und im Leistungsumfang enthaltenen Probleme. Fehler in Anwendungen oder kundenspezifischen Konfigurationen liegen im Verantwortungsbereich des Kunden.
Das Patch Management erfolgt in festgelegten Wartungszyklen, in der Regel einmal monatlich. Hierbei können geplante Wartungsfenster entstehen, in denen die Verfügbarkeit der Systeme eingeschränkt sein kann. centron räumt sich die Möglichkeit, ein in dringenden Fällen auch ungeplante Wartungsfenster kurzfrisitig einzuberaumen.
Der Kunde ist verpflichtet, sicherzustellen, dass seine Anwendungen mit den eingespielten Updates kompatibel sind. centron übernimmt keine Haftung für Auswirkungen von Updates auf kundenseitige Systeme.
Die Managed Services beziehen sich ausschließlich auf Systeme, die durch centron betrieben werden. Änderungen oder Eingriffe des Kunden, die zu Störungen führen, können zusätzlichen Aufwand verursachen und sind nicht Bestandteil der Managed Services.
Im Rahmen des Managed Server werden ausschließlich Betriebssysteme, Softwarekomponenten und Konfigurationen eingesetzt, die durch centron freigegeben sind. Die Installation oder der Betrieb abweichender oder nicht freigegebener Software ist nicht Bestandteil der Managed Services.
Wünscht der Kunde die Installation oder Nutzung von Software, die von centron nicht ausdrücklich freigegeben wurde, kann ihm auf Anfrage ein administrativer Root-Zugriff (vollständige Administratorrechte) bereitgestellt werden.
Mit der Bereitstellung des Root-Zugriffs endet die Managed-Service-Verantwortung von centron für das betroffene System mit sofortiger Wirkung. Sämtliche Betriebs-, Wartungs-, Update- und Supportverpflichtungen von centron sowie alle vereinbarten Service Levels (SLAs) entfallen für dieses System vollständig.
Ab dem Zeitpunkt der Bereitstellung betreibt der Kunde das System in vollständiger Eigenverantwortung. Er trägt die alleinige Verantwortung für die Installation, Konfiguration, IT-Sicherheit, Wartung und Lizenzierung der eingesetzten Software sowie für alle daraus resultierenden Auswirkungen auf die Systemstabilität und Datensicherheit.
centron haftet nicht für Schäden, Datenverluste oder Fehlfunktionen, die durch oder nach der Bereitstellung des Root-Zugriffs entstehen. Die Pflicht des Kunden zur Zahlung der vereinbarten monatlichen Vergütung für das System bleibt von der Beendigung der Managed-Service-Leistungen unberührt
Bei Fragen zu Leistungsumfang, Serviceplänen oder SLA-Spezifika der centron Cloud Services ist unser Team direkt erreichbar.
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